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Bondcrash unterwegs

Im Moment sieht es so aus, als würde die grösste Finanzblase der Welt gerade platzen: die Anleihen. Bei allen Kategorien von Bonds steigen die Zinsen, die Kurse sinken. So sind etwa die Zinsen auf 10-jährige US-Treasuries gerade um 50% gestiegen. Das erschüttert die Grundfesten der Währungen und Staaten.

 

Von Walter K. Eichelburg

Immer noch absurde Niedrigzinsen:

Wenn man sich überlegt, dass etwa 10-jährige US-Staatsanleihen noch vor einigen Monaten auf absurd niedrigen 1.6% Zinssatz lagen. Jetzt sind sie bei etwas realistischeren 2.43%, schnell steigend. Die US-Inflationsrate liegt real bei etwa 9% im Jahr nach John Williams.


Hier ein Artikel von Bill Holter: „Interest rates have risen 50%“.

Hier ein Artikel von mir zum gleichen Thema vor einigen Wochen: „Der Goldmann sagt... Bondcrash und Gold.


Dieser Anstieg der Zinsen auf alle Bonds dauert jetzt schon einige Wochen und wird immer schneller, das trotz der Gelddruckerei der Zentralbanken, die damit die Bondzinsen drücken.


Bei Corporate Bonds, also Firmenanleihen steigen auch die Zinsen, besonders bei den schlechten Junk-Bonds. Noch vor 2 Monaten konnte man jeden Mist auf den Markt bringen und er wurde überzeichnet. Jetzt dreht sich gerade alles um. Galten vor 2 Monaten Zinsen von 9% als „astronomisch“, bekommt man Anleihen solch schlechter Firmen heute wahrscheinlich nicht einmal mehr zum doppelten Zinssatz los. So schnell ändern sich die Zeiten.


China geht unter:

In China ist eine veritable Bankenkrise so wie bei uns in 2008 ausgebrochen. Da wurden plötzlich am Interbankenmarkt Zinssätze von 25% verlangt. Heute kommt das: “Krise spitzt sich zu: Bank of China dementiert Insolvenz”. In Wirklichkeit sind die Banken in China mindestens genauso pleite wie im Westen. Ist es bei uns durch Konsumkredite, dann ist es in China durch irrwitzige Infrastrukturprojekte. Im Moment hat die chinesiche Zentralbank eingegriffen, man wird sehen, ob es wirkt.

 

Die Carry Trades werden rückabgewickelt:

Warum die Aufregung an den Bondmärkten? durch das billige Zentralbankgeld der letzten Jahre haben viele Spekulanten wie Hedge-Fonds Wertpapiere aller Art auf Kredit gekauft, um die Zinsdifferenz zu kassieren. Das konnte mit jeder Niedrigzinswährung wie Yen oder US-Dollar geschehen, auch dem Euro. Sinken die Kurse der auf Kredit gekauften Papiere, dann müssen die Spekulanten raus, um sich selbst zu retten. Die steigenden Zinsen der Bonds sind nichts anderes als Kursverluste durch Verkäufe durch die Spekulanten.

 

Besonders nach der Fed-Ankündigung vor 2 Tagen, das Monetisierungsprogramm nach 2014 nicht mehr fortzusetzen, hat zu einem wahren Aberkauf von Aktien, Anleihen, Rohstoffen, sogar Gold geführt. Bei Gold war das beabsichtigt, denn dieses ist der Feind von Geld und Bonds.

 

Die Situation ist jetzt sehr gefährlich, denn dieser Abverkauf kann zu einer reinen Panik werden. So hat etwa in den USA das “Margin Debt”, also die Kredite für den Aktienkauf ein All-Time-High erreicht, worauf immer sehr bald ein Crash folgt. Dieser dürfte gerade unterwegs sein.

 

Auch die EZB hat Europas Banken ab Ende 2011 durch grosszügigen und billigen Kredit in ihrem LTRO-Programm dazu animiert, Staatsanleihen von europäischen Pleitestaaten zu kaufen. Das sind auch Carry Trades und nichts anderes. Wenn diese auch rückabgewickelt werden, dann crasht der Euro sicher.

 

Gold-Bugs, nicht verunsichern lassen:

Auch wenn es gelang, den Goldpreis wahrscheinlich nur kurzfristig unter $1300 zu drücken, bleiben Gold und Silber die einzigen Rettungsboote, die uns vor dem Untergang unserer Vermögen beim kommenden Crash des Finanzsystems schützen. Die Insider greifen seit April das letzte, billige Gold und Silber, das von den Bäumen der Zittrigen geschüttelt wird, auf. Daher der weltweite Boom bei der Nachfrage nach echtem Edelmetall, nicht Papierderivaten davon.

 

Zum Abschluss noch eine der vielen, derzeit erscheinenden Warnungen vor dem Untergang des Finanzsystems: “Financial Insider: “We Are Moving Into the Last Stages Before An All Out Collapse””. Auch Marc Faber meint, dass das Finanzsystem noch im Sommer 2013 kollabiert, besser, dass man es fallenlässt, da es so nicht mehr weitergeht. Darauf deutet schon die andere Kommunikation aus der Politik hin: enteignen statt retten.

www.hartgeld.com

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