Der Handel mit Devisen gab bis vor wenigen Jahren nahezu ausschließlich den Banken und größeren Unternehmen die Möglichkeit, auf Währungen zu spekulieren oder sich über Währungen abzusichern.
In den letzten Jahren haben jedoch auch immer mehr Privatanleger und private Trader Zugriff auf den Forexhandel, also den Handel mit fremden Währungen, erhalten. Möglich ist dies dadurch, dass es inzwischen eine Vielzahl von Forex-Brokern gibt, die über eine Handelsplattform den Zugang zum Devisenhandel ermöglichen. Doch was genau ist der Forexhandel eigentlich, wie funktioniert er und durch welche Eigenschaften kann er sich auszeichnen?
Wer sich bisher noch nicht mit dem Devisenhandel beschäftigt hat, für den mag das Thema zunächst viele Fragen aufwerfen, was sicherlich auch an den diversen Fachbegriffen liegt, die im Zusammenhang mit dem Forex-Trading genutzt werden. Aus diesem Grund ist es stets sinnvoll, sich zunächst umfangreich über den Forexhandel zu informieren, was unter anderem auch auf der Webseite www.geldanlegen.net möglich ist. Zwar handelt es sich beim Forex-Trading nicht um eine klassische Geldanlage, sondern eher um eine Spekulation, aber dennoch ist es oftmals sinnvoll, einen kleineren Teil des vorhandenen Kapitals zu nutzen, um vielleicht sehr gute Gewinne zu erzielen. Die wesentliche Eigenschaft des Forexhandels besteht darin, dass sich der Trader für zwei Währungen entscheiden muss. Es werden nämlich stets Währungspaare gehandelt, denn es geht beim Devisenhandel immer darum, wie sich der Wert der einen Währung gegenüber einer anderen Währung entwickelt. Dieses Wertverhältnis wird dann im Devisenkurs ausgedrückt.
Es sind sowohl hohe Gewinne als auch Totalverlust möglich
Eines der Merkmale besteht beim Forex-Trading darin, dass es auf der einen Seite sehr hohe Gewinne geben kann, auf der anderen Seite aber nahezu stets auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich ist. Der Handel selbst kann nicht über gewöhnliche Banken oder Aktienbroker, sondern nur über spezielle Forex-Broker erfolgen. Der Broker stellt nicht nur die benötigte Trading-Plattform zur Verfügung, sondern ist auch bereit, dem Kunden Kapital zu leihen, welches dann als Hebel fungiert. Denn beim Forexhandel können nicht nur gegen Werte von einigen 100 Euro gehandelt werden, sondern die Mindesthandelssumme beträgt oftmals 10.000 Euro. Mit einem Hebel von beispielsweise 100:1 muss der Trader also nur 100 Euro eigenes Kapital einsetzen, um damit insgesamt 10.000 Euro bzw. den Gegenwert einer anderen Währung mit diesem Volumen handeln zu können. Der Hebel führt einerseits zu einem hohen möglichen Gewinn, beinhaltet andererseits aber natürlich auch, dass die möglichen Verluste dementsprechend ebenfalls hoch sein können. Besonders im Bereich der Standardwährungen, als zum Beispiel beim Euro, beim US-Dollar oder beim Britischen Pfund, ist der Forex-Markt extrem liquide. Es gibt bei diesen Währungen also kaum ein Fall, dass eine gewünschte Order nicht ausgeführt werden kann.



