Trittin treibt mit allen Mitteln den Untergang Deutschlands voran. Mit dem EEG droht nicht nur Deutschlands Deindustrialisierung, sondern gar der totale Blackout. Immer mehr Kraftwerke werden abgestellt, immer mehr Industrie wandert ab. Geht im Winter das Licht aus?
Der grüne Spitzenkandidat Jürgen Trittin hat die Forderung von EU-Kommissar Günther Oettinger nach einem langsameren Tempo bei der Energiewende zurückgewiesen. „Herr Oettinger spricht aus, was Frau Merkel vorhat: Die Energiewende soll ausgebremst werden, damit Strom aus Kohle und Atom in Deutschland und Europa eine Zukunft hat“, sagte Trittin der Frankfurter Rundschau (Donnerstagausgabe). Bei der Bundestagswahl gehe es daher darum, ob Grüne die Energiewende retten oder Schwarz-Gelb sie weiter abwürge.
Oettinger hatte Deutschland ermahnt, sich mit dem Ausbau erneuerbarer Ressourcen mehr Zeit zu lassen. Andernfalls kämen auf die Industrie Kostensteigerungen zu, die sie nicht verkraften könnte.
Kommunen warnen vor Stromengpässen
Mit eindringlichen Worten hat der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte-und Gemeindebunds, Gerd Langguth, vor möglichen Stromengpässen gewarnt, sollten die Stadtwerke als Betreiber von Gaskraftwerken durch die Energiewende weiter in die Enge getrieben werden. „Die dramatische Situation der hocheffizienten und klimafreundlichen Gaskraftwerke zeigt einmal mehr den dringenden Reformbedarf bei der Energiewende“, sagte Landsberg Handelsblatt Online. „Dies gilt umso mehr, als ein Blackout in Deutschland oder in Teilen unseres Landes - auch wenn er nur wenige Stunden dauern sollte – zu Milliardenverlusten führen kann.“
Konkret schlug Landsberg drei Maßnahmen vor, um die Stadtwerke vor dem Ruin zu bewahren. „Erstens brauchen wir deutlich mehr Markt- und weniger Planwirtschaft, damit uns die Kosten nicht weiter aus dem Ruder laufen. Die alternativen Energien sollte! n nur dann gefördert werden, wenn dieser Strom tatsächlich ins Netz gelangt und auch gebraucht wird“, sagte er. Zweitens müsse der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien an den Netzausbau angepasst werden. Dazu sei die Beschleunigung sowohl des Ausbaus des Hochspannungsnetzes wie auch die Ertüchtigung der Verteilungsnetze unverzichtbar. „Denn ohne neue und bessere Netze kann die dezentrale Energieversorgung nicht funktionieren“, ist Landsberg überzeugt.
Der Städtebund-Chef hält es zudem für nötig, dass auch wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, die Versorgungssicherheit gewährleistet ist. „Dafür brauchen wir die hocheffizienten Gaskraftwerke, die je nach Bedarf schnell hochgefahren werden können und das Klima deutlich weniger belasten wie zum Beispiel Kohlekraftwerke.“ Notwendig sei dazu ein „Entlohnungsmodell“, das die Wirtschaftlichkeit dieser Reservekapazitäten sicherstellt und ebenfalls auf marktwirtschaf! tlichen Mechanismen basieren sollte.
Nach Landsbergs Vorstellung muss für die Bereitstellung dieser Reservekraftleistungen ein Entgelt bezahlt werden, weil sonst die Versorgungssicherheit in Deutschland in Gefahr sei und weitere wichtige Investitionen in diesem Bereich unterbleiben würden.
Tennet muss Stromnetz täglich vor Kollaps retten
Der Stromnetzbetreiber Tennet muss wegen des steigenden Anteils Erneuerbarer Energien nahezu täglich das Stromnetz stabilisieren. Nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" musste das Unternehmen im ersten Halbjahr 2013 an 177 von 181 Tagen in das Netzeingreifen, um es vor Ausfällen und Überlastung zu schützen. Insgesamt gab es 502 Eingriffe, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Firmenangaben. Bei den Eingriffen wurden unter anderem Kraftwerke heruntergefahren und Windräder gestoppt.



