Analysten halten den Dax für ausgereizt. Viele Beobachter werden angesichts neuer Rekordstände skeptisch. „Derzeit spricht nichts für weiter steigende Kurse“. Banken fester, Versorger und K+S auf der Verliererliste.
Der deutsche Aktienindex Dax hat am Mittwoch zwar ein Rekordhoch von 8772 Punkten erreicht. Doch viele Analysten werden laut einem Bericht der F.A.Z. skeptisch. „Derzeit spricht nichts für weiter steigende Kurse“, sagte Ralph Herre, Aktienstratege der Landesbank Baden-Württemberg, der Zeitung.
Die Gewinne lägen auf hohem Niveau, aber ohne Aussicht auf Wachstum. „Das muss sich ändern, damit der Aktienmarkt neuen Schwung bekommt“, sagte Herre weiter. Christian Kahler, Aktienstratege der DZ Bank, erwartet, dass sich der Markt auch wegen enttäuschender Zahlen der Unternehmen für das dritte Quartal schwächer zeigen wird. „Erst die Schlussquartalszahlen könnten wieder positiv überraschen, darüber berichten die Unternehmen aber erst im März“, sagte Kahler.
Nach anfänglicher Euphorie nach der FED-Entscheidung gings mit einigen Aktien kräftig abwärts. Besonders K+S musste Federn lassen, da der Streit um das Kali-Kartell immer noch andauert. Banken und besonders Commerzbank profitieren von möglichen Euro-Bonds nach der Wahl. Bei den Versorgen wie Eon und RWE gibts immer noch Spekulationen um ein Ende des EEG.



