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USA: wieder pleite

Die USA sind schon wieder pleite - falls das Schuldenlimit nicht schon wieder erhöht wird.  Dieses Mal fällt der Hammer am 17.Oktober. Das Schuldenlimit wurde schon 96 mal erhöht. Wie lange geht das noch so weiter?

 

Die Schuldenobergrenze der USA wird nach Einschätzung des US-Finanzministeriums Mitte Oktober erreicht werden. Erst letztes Jahr wurde das Schuldenlimit auf 16,4 Billionen Dollar erhöht. Das Schuldenlimit wurde seit seiner Einführung bereits 95 mal erhöht. So wahrscheinlich auch dieses Mal wieder. Die Frage ist nur, wie lange das die Märkte noch akzeptieren.

Die Schuldenobergrenze wurde 1917 eingeführt und damals bei 11,5 Mrd. Dollar fixiert. Seitdem wurde das Schuldenlimit bereits 95 Mal angehoben. Das Momentum der Anhebungen scheint klar zuzunehmen. Seit 1962 wurde die Obergrenze 76 Mal angehoben, seit 2001 bereits 12 mal. Insofern stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Obergrenze.

Das US-Finanzministerium bestätigte derweil  seine bisherige Einschätzung, dass das aktuelle Schuldenlimit auch dieses Mal nicht ausreichen wird.

Erst im Dezember des vergangenen Jahres waren die USA haarscharf an der Zahlungsunfähigkeit vorbeigeschrammt. Buchstäblich in letzter Minute hatten sich Republikaner und Demokraten im Kongress damals auf eine Erhöhung des Schuldenlimits geeinigt.

Dieses Mal könnte es wieder knapp werden. Die USA können bereits am 17. Oktober zahlungsunfähig werden, wenn die Erhöhung der nationalen Schuldengrenze nicht vom Kongress beschlossen wird. Davor warnt der Finanzminister der USA Jacob Lew in einem heute veröffentlichten Brief an die Führer des amerikanischen Kongresses. 

Ihm zufolge würden die Folgen für die USA diesmal schwieriger als im Jahr 2012 sein, als eine ähnliche Situation eine Herabstufung ihrer Bonität verursacht hat.  Lew präzisierte, dass in drei Wochen die Staatskasse nur über 30 Milliarden US-Dollar freies Geld verfügen werde, während finanzielle Verpflichtungen der USA in diesem Zeitraum doppelt so hoch sein könnten.

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