Die deutsche Bundestagswahl 2013 ist über die Bühne gelaufen, das Ergebnis wurde verlautbart, ob es richtig ist, ist aber eine andere Frage. Auf jeden Fall gab es rätselhafte Dinge bei dieser Wahl. Es war vermutlich mehr eine Show als eine Wahl.
Von Walter K. Eichelburg
Ein müder Wahlkampf:
Lange kam der Wahlkampf nicht richtig in Gang, erst im September wurde er heiss, aber auch nicht so richtig. Normalerweise werfen die Parteien bei dieser wichtigsten Wahl des Landes alles hinein, was sie aufzubieten haben, schliesslich geht es ja um die Macht im Bund. Man bekam den Eindruck, als würde die Politik das diesesmal kaum interessieren, Mitte August war noch wenig vom Wahlkampf zu sehen. Auch wurden von den Parteien kaum populäre Wahlversprechen gemacht.
Die Selbst-Demontage von Grünen und SPD:
Auch wenn allgemein bekannt ist, dass das Spitzenpersonal der SPD nicht gerade das Beste ist, konnte man als Journalist viele Aktionen der SPD nur mit „dumm, dümmer, SPD“ kommentieren. Offenbar gab es auch keine brauchbaren Berater an Bord. Der Spitzenkandidat Steinbrück stolperte von einem Fettnapf zum Nächsten. Der Parteichef Gabriel pfuschte immer wieder in einer Art hinein, dass eine starke Rivalität sichtbar wurde. Das macht keine Partei vor einer grossen Wahl.
Die Grünen demontierten sich auch selbst mit Verboten wie dem „Veggie-Day“. Sowohl die SPD wie die Grünen zogen mit Forderungen nach Steuererhöhungen in den Wahlkampf, etwas, was keine vernünftige Partei tut. Ausserdem waren die Grünen nicht in der Lage, die vielen Berichte über Pädophilie in deren Geschichte abzustellen, was nicht so schwierig sein sollte, haben sie doch enorm viele Anhänger in den Medien.
Man bekommt den Eindruck, als wollten diese beiden Parteien nicht gewinnen.
Der Untergangs-Trieb der FDP:
Obwohl schon lange bekannt war, dass die FDP unter 5% bleiben und damit aus dem Bundestag fliegen könnte, versuchte sie nicht irgendetwas am Personal und programmatisch zu ändern. Die Zweitstimmenkampagne in den letzten Tagen vor der Wahl war nur lächerlich.
Die FDP vermittelte den Eindruck der perfekten Sesselkleber-Partei. Der Millionen-Kredit des wahrscheinlich unfähigsten Aussenministers in der Geschichte der Bundesrepublik spielte hier sicher auch eine Rolle. Der Vizekanzler und Parteichef Rösler ist komplett untätig. Daher machte man auch den Fraktionschef Brüderle (aka Lügerle) zum Spitzenkandidaten. Auch keine besonders gute Wahl.
Wie zu erwarten, flog die FDP aus dem Bundestag – erstmals in ihrer Geschichte.
Die Union musste nichts tun für fast eine absolute Mehrheit:
Merkel und Seehofer mussten sich nur herzeigen, das reichte schon. Auch in den letzten 4 Jahren hat Merkel eigentlich kaum regiert. Seehofer gewann sogar die absolute Mehrheit in Bayern zurück.
Angstgegner Alternative für Deutschland:
Das ist eine kürzlich geschaffene Partei aus primär Professoren, die sich auf die Seite der Euro-Gegner stellen sollte. Das machte sie auch nur lauwarm. Es sieht aus, dass die Eliten mit dieser Partei die wachsende Wut der Bevölkerung kanalisieren wollten, besonders, nachdem Beppo Grillo Anfang des Jahres in Italien auf 25% kam. Hier die Charakterisierung dieser Partei aus einer Leserzuschrift an www.hartgeld.com:
Also ich weiß persönlich von wirklichen Aktivisten der Berliner CDU, dass sie AfD wählen wollten. Ebenso quer durch meinen sehr bunt gemischten Bekanntenkreis (überwiegend Meinungsführer), die ohne Aufforderung oder Frage von der AfD geschwärmt haben. Das war außergewöhnlich. Die AfD hatte keine prominenten Köpfe, denn selbst Hankel, Schachtschneider usw. kennen in Wirklichkeit nur Informations-Junkies. Also hat hier ein reines Konstrukt von oben eine Graswurzelbewegung demokratisch aufgefangen, was ja immerhin besser als ein Beppo Grillo (oder schlimmere Leute !) ist.
Zu Wahlfälschungen:
Der (eigentliche US-Wahlgewinner) Al Gore bekam zum Trost den Friedensnobelpreis, einen Oscar, Pöstchen und Milliarden aus dem Klimaschwindel. Das ist schon eine ganze Menge Holz.
Wie will man die AfD-Leute bestechen? Die wissen mit einem Ferrari nix anzufangen. Erpressungen? Also Lucke&Co sind sogar zu bieder zum fremdgehen. Man muß das Verhalten der AfD-Führung beobachten, sicher werden viele Mitglieder sich beschweren....
Die mehrgleisige Strategie sieht tatsächlich echt professionell aus:
-Propaganda für die Wahlbeteiligung (u.a. kostenlose BILD-Sonderausgabe mit 41 Mio Exemplaren am Samstag),
-Bilderberger Steinbrück schießt sich selbst raus,
-FDP macht sich selbst unwählbar,
-gegen die Graswurzelbewegung wird schnell eine AfD mit absichtlich völlig unbekannten Frontfiguren gegründet (obwohl es u.a. mehrere TV-Moderatoren gegeben hätte) und - letztlich eine gefälschte Wahl.
Ich denke:
1. Die Information scheint zumindest plausibel, denn auf diese Weise ergibt manches einen Sinn.
2. Die Graswurzelbewegung ist einmal entstanden und wird weiterwachsen. Lucke&Co sind uncharismatische Beamte, die halten das so wenig unter Kontrolle wie die hanswurstigen Bürgerrechtler (aka 90% Stasi-Spitzel) den Protest der DDR-Bevölkerung. Nach Maueröffnung waren sie vergessen.
Interessante Ansicht, dass die AfD nichts anderes ist, als der Versuch, eine Graswurzelbewegung ähnlich wie die von Beppo Grillo in Italien zu kanalisieren und unter die Kontrolle der Elite zu bekommen. Aber das dürfte so sein. Daher wird die AfD bald zerfallen, da man sie nur für diese Bundestagswahl gebraucht hat.
Das Wichtigste war, keinen charismatischen Beppo Grillo hochkommen zu lassen, sondern einige trockene Professoren als "Alternative" anzubieten. Denn der Beppo Grillo hätte wie in Italien gleich 25% gemacht, da kann man dann wenig fälschen.
Das Vergessen der AfD hat wenige Tage nach der Wahl schon begonnen. Vielleicht gibt man ihnen noch einige Ehrendoktorate als Dank für das Mitspielen. Damit können sie sicher mehr anfangen als mit geschenkten Ferraris.
Die Wahlfälschung:
Nie und nimmer hat die AfD nur 4.7% der Stimmen bekommen, wie offiziell verlautbart. Es dürften über 10% gewesen sein. So gab es kurz vor der Wahl bei Online-Abstimmungen diverser deutscher Medien meist über 50% für die AfD. Auch viele Medienberichte und Leserzuschriften, die in die Redaktion von hartgeld.com kamen, berichteten von Unregelmässigkeiten und einem viel stärkeren Zuspruch für die AfD.
Wie sagte Stalin einemal: „nicht die Wähler entscheiden die Wahl, sondern diejenigen, die die Stimmen auszählen“.
Hier eine weitere Leserzuschrift an hartgeld.com:
Da nun die AfD mit 4,8 bzw 4,9% prognostiziert wurde, hat in mir den Verdacht bestärkt, dass das Ergebnis schon vorher fest stand. Meine Frau, eine gebürtige Ostdeutsche sagte "die würden nur 4,9% bekommen, selbst wenn 5 Millionen sie gewählt hätten. WIE FRÜHER EBEN!"
Es stellt sich jetzt die Frage, was wirklich gespielt wird: wollte man nur den Frust der Bevölkerung kanalisieren und dann abprallen lassen, oder gibt es eine grössere Show für die zukünftige Währungsreform. Diese könnte dann so aussehen:
Das wird wahrscheinlich gespielt: DDR 2.0, es sind doch Ostdeutsche an der Macht (Merkel, Gauck), und die fälschen Wahlen - wie früher. Wahlbetrug gehört doch zum Kommunismus, genau wie der Überwachungsstaat. Damit werden diese Ostdeutschen diskreditiert und dann abgelöst. Und mit ihnen deren Sozialismus.
Dazu der ganze Sozialismus mit seinen Denkverboten: wie im Kommunismus eben. Dieses Stück wird nicht nur in DE gespielt. Die Wahlfälschungen sollen auffliegen und die "DDR-Politik" diskreditieren. In DE wird es besonders stark wirken, wegen der DDR-Vergangenheit. Dazu noch die Jagd auf Steueroasen, der Hass der bald nicht mehr Vermögensbesitzer soll voll geschürt werden.
Diese Wahl war nur eine Show:
Statt eine wirkliche Wahl abzuhalten, hat man den Deutschen nur eine Wahl-Show vorgespielt. Die richtige Bundestagswahl kommt nach der Währungsreform. Es sagen ja schon einige Politiker, dass die Legislaturperiode kürzer als vier Jahre sein könnte.
Dazu gehört auch der geschlossene Rücktritt der grünen Parteispitze. Diese sind normalerweise die ärgsten Sesselkleber. Wegen 3% Verlust treten sie zurück? Nie und nimmer. Die wissen, dass sie bald Sündenböcke sein werden.
Auch hat die AfD-Führung nicht lautstark wegen der Wahlfälschungen protestiert. Die Professoren haben ihren Job erledigt, jetzt dürfen sie gehen.
Also warten wir auf die baldige Währungsreform und dann auf die echte Bundestagswahl, bei der vermutlich kein Stein auf dem anderen bleiben wird.



