In Kalifornien stürmten die Menschen Supermärkte, nachdem Walmart ihnenn erlaubte, mit ihren Foodstamp-Karten ohne Limit einzukaufen.
Einen kleinen Vorgeschmack, was passiert, wenn sich die Situation in den USA zuspitzt, lieferten am Wochenende einige Supermärkte in Kalifornien. Die Regale in den Supermärkten von Springhill und Mansfield (Nähe Los Angeles) waren innerhalb von Stunden leer, als Walmart den Beziehern von Foodstamps-Karten erlaubte, einzukaufen - auch wenn die Karten derzeit nicht mehr gedeckt seien.
Hintergrund: Im Rahmen der Haushaltssperre kam es teils zu Verzögerungen oder gar ganz zu Ausfällen bei der Kontigentierung dieser Foodstampkarten (EBT). Diese konnten nicht mehr aufgeladen werden. Viele Karten zeigten auch überhaupt keine Limits mehr. Einige Supermärkte erlaubten deshalb vorrübergehend auch Einkäufe mit ungedeckten bzw. defekten Karten. Dies führte jedoch sofort zu Chaos, so dass teils die Polizei eingreifen musste.
Die Regale bei Walmart waren in kürzester Zeit leer. "Das war das Schlimmste, was ich je gesehen habe" - erklärte eine Verkäuferin. Die Leute haben einfach alles in die Einkaufswagen gepackt, sodass die Supermärkte in kürzester Zeit leergeräumt waren. Dahinter steckte angeblich die Befürchtung, dass bei einer "Nichteinigung" im Haushaltsstereit bzw. einem Chaos beim Schuldenlimit die 50 Mio. Foodstampbezieher in den USA überhaupt nicht mehr an Lebensmittel herankommen.



