DFB will nächste Woche über "Phantom-Tor" von Hoffenheim verhandeln. - Das merkwürdig Tor von Stefan Kießling erhitzt die Gemüter. Muss das Spiel wiederholt werden? Kießling: Kein Tor.
Facebook: Phantom-Torschütze Kießling nimmt Stellung
Liebe Fans, Freunde und alle, die mir gerade schreiben.
Ich kann die Reaktionen von vielen von Euch hundertprozentig verstehen und bin selbst ganz aufgewühlt. Nach den Wiederholungen im Fernsehen sehe ich es eindeutig so: es war kein reguläres Tor. Im Spiel habe ich nach meinem Kopfball und dem Drehen des Kopfes nicht genau gesehen, ob der Ball korrekt ins Tor gegangen ist oder nicht. Irgendwie lag der Ball im Tor. Genau das habe ich auch dem Schiedsrichter gesagt. Es tut mir leid für alle Sportfans und den Verlauf des Spiels. So zu gewinnen ist natürlich nicht schön. Fairness ist wichtig für den Sport, bei uns im Verein und für mich ganz persönlich.
Laut "Bild" wird das DFB-Sportgericht sich schon Anfang nächster Woche bei einer mündlichen Verhandlung mit dem Phantom-Tor von Hoffenheim beschäftigen. Diese Verhandlung unter dem Vorsitz von Hans E. Lorenz würde nur ausfallen, wenn sich die Verantwortlichen von Hoffenheim und Leverkusen vorher über das weitere Vorgehen einig werden würden, was kaum zu erwarten ist. Zunächst wird der angekündigte Protest der Hoffenheimer gegen die Wertung Spiels beim DFB erwartet. Außerdem wird spätestens am Montag der Bericht von Schiedsrichter Felix Brych (München) vorliegen. Danach wird Leverkusen vom DFB um eine Stellungnahme gebeten werden. Ob es zu einem Wiederholungsspiel kommen wird oder die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters gilt, wird sich während der Verhandlung erweisen müssen.



