Nachdem die NSA praktisch alles anzapft, mitschneidet und archviert greift Google nun zu einer großangelegten Vergeltungsmaßnahme: Die Lieblings-Pornoseiten des US-Präsidenten und von NSA-Chef Keith Alexander sollen veröffentlicht werden.
Es ist leider nur ein Scherz, doch es könnte auch Wahrheit werden. Fakt ist jedenfalls: Suchmaschinen wissen alles über uns und wer seine Mail dort hat, bei dem ist praktisch das ganze Privatleben bekannt - auf Knopfdruck. Alles wird mitgezeichnet, angezapft, archiviert. Angeblich sind die großen Internetkonzerne dagegen machtlos.
Google zeigte sich aufgebracht, nachdem gestern bekannt wurde, dass die NSA selbst die Hauptleitungen zu den großen Datenzentren anzapft. Vielleicht ist die Empörung nur gespielt? Das ganze Hin und Her veranlasste nun die "Welt zu einer Satire, in der von einer "groß angelegten Vergeltungsaktion" durch Google die Rede ist:
Google stellt als Vergeltungsaktion einen umfangreichen Maßnahmenkatalog in Aussicht. In den nächsten Tagen wolle man unter anderem Barack Obamas Lieblings-Pornoseiten, sämtliche Passwörter von NSA-Chef Keith Alexander sowie die sexuellen Vorlieben ausgewählter Geheimdienstmitarbeiter veröffentlichen.
"Nur so verstehen der Präsident und seine Schergen, dass die Regierung im Privatleben von Internetnutzern nichts zu suchen hat", gibt man sich bei Google kämpferisch, "so etwas sollte man lieber Profis wie uns überlassen."



