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USA kürzt Lebensmittelhilfe

Die Lebensmittelmarken-Bezieher in den USA bekommen einen kräftigen Haircut: Ab November stellt die Regierung 5 Milliarden Dollar weniger zu Verfügung. Und das ist erst der Anfang. Kommt es zu einem Aufstand der Armen?

 

47,6 Millionen Amerikaner bzw. 15% der gesamtenn Bevölkerung in den USA erhalten sogenannte Foodstamps (Lebensmittelmarken). Doch das sogenannte "Supplemental Nutrition Assistance Program" wird jetzt gekürzt im Rahmen der allgemeinen Sparmaßnahmen. Zunächst gibt es 5 Milliarden Dollar weniger für die Bedürftigen - das ist ein Abschlag von 6%. Doch das ist erst der Anfang.

Die Kürzungen belaufen sich auf insgesamt elf Milliarden Dollar in den nächsten drei Jahren und entsprechen der durchschnittlichen Unterstützung für einen Monat.

Die "World Socialist Web Site" schreibt dazu:

"Dass diese brutalen Kürzungen in einer Zeit fortdauernder Massenarbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Flaute stattfinden, während die Zahl der Arbeitslosen Rekordhöhen erreicht und Obdachlosigkeit und Hunger steigen, zeigt die Rücksichtslosigkeit der herrschenden Klasse in Amerika. Die kaltblütige Gleichgültigkeit der Medien und des ganzen politischen Establishments, allen voran Obamas und des Weißen Hauses, gegenüber dem Leid großer Teile der Bevölkerung zeigt sich in dem nahezu vollkommenen Schweigen über die bevorstehenden Leistungskürzungen. Zeitgleich geht die Rettung der Wall Street durch die Regierung unvermindert weiter. Die Umverteilung des Wohlstands der Gesellschaft auf die Konten der Superreichen hat zu sozialer Ungleichheit auf dem höchsten Niveau in fast einem Jahrhundert geführt."

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