Wir alle kennen die „Enteignungs-Propaganda“ in der uns die Politik über die Medien mitteilt, dass sie die Banken in Zukunft nicht mehr retten will, sondern jetzt die Sparer drankommen. In Zypern wurde das im März 2013 bereits real gezeigt. Seit etwa einer Woche kommt diese Enteignungspropaganda jetzt ultrahart, als wollte man einen Bank Run auslösen. Ist das Absicht?
Von Walter K. Eichelburg
Der „böse“ IWF:
Seit Anfang November 2013 erscheinen in allen wichtigen Medien Artikel wie diese: „Wie das Kartell aus Politik, EZB und Banken nach unseren Ersparnissen greift“, „Und sie wollen alle an unser Geld“, „IWF will alle Sparer enteignen“, „"Sparer-Steuer" ist Dynamit für deutsche Bürger“, „Irre IWF-Idee: Deutsche Sparer sollen ein Zehntel ihres Vermögens abgeben“:
Bisher wähnten sich deutsche Sparer in der Euro-Schuldenkrise noch sicher. Doch ein Gedankenspiel des IWF lässt die Alarmglocken schrillen. Die Währungsexperten dozieren über eine einmalige, zehnprozentige Sonderabgabe.
Eine kleine Randnotiz in einem IWF-Bericht wird von den Medien so aufgeblasen, da steckt auf jeden Fall Absicht dahinter. Man will den Sparern sagen, dass es Ernst wird mit der Enteignung, um sie so besser auf die Vermögensverluste bei den kommenden Währungsreformen zu gewöhnen.
Normalerweise sollte das einen sofortigen und grossflächigen Bank Run auslösen, aber unsere grossen und kleinen Sparer sind schon zu stark verhausschaft.
Aber da die Möglichkeit dazu besteht und es noch zu früh ist, kommen Dementis wie dieses: „Nowotny: Zwangsabgabe für Sparer nur in Kriegszeiten“. Es ist aber „Finanzkrieg“ zwischen denen, die bald eine Währungsreform machen wollen, und den Politikern & co, die das weiter hinausschieben möchten. Auch wird bereits von einer Währungsreform geschrieben.
Schäuble spricht:
In meinem letzten Goldmann gehe ich darauf ein, dass der deutsche Finanzminister das Wort Währungsreform bereits in den Mund nimmt, ohne sie allerdings anzukündigen: „Der Goldmann sagt... "Währungsreform"“:
In der aktuellen FOCUS-Ausgabe sagt Schäuble: „Wenn mich junge Menschen fragen, wann wir endlich ganz ohne Schulden sind, dann sage ich: Hoffentlich nie. Denn Schulden verschwinden nur nach einer Währungsreform.“
Bis vor kurzer Zeit wäre soetwas absolut tabu gewesen.
Hier noch eine öffentliche Schäuble-Aussage: „Schäuble gibt zu, die Sparer werden enteignet“:
Bei einer Pressekonferenz wurde dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble von einem Journalisten der WDR-Sendung MONITOR eine Frage zur Bankenrettung gestellt. Dabei erklärte Schäuble in seiner Antwort, es gibt eine "Haftungskaskade". Zuerst kommen die Eigentümer der Bank in die Haftung, dann die Bondholder, also die welche Schuldscheine der Bank halten und einen Kredit gegeben haben, und dann die Kunden der Bank mit ihrem Guthaben. "Nur" an letzter Stelle soll der Steuerzahler die Bank retten müssen.
Das ist eigentlich nur eine Wiederholung früherer Aussagen, aber sie stellt klar, dass die Sparer vor dem Steuerzahler drankommen werden. Wir wissen, dass ein Grossteil der Banken in Europa total marode ist. Es gibt Berichte, dass etwa 44% aller Kredite faul sein sollen: „EU-Banken: Fast Hälfte aller Kredite faul“. Es geht nicht mehr weiter, die Enteignung der Sparer ist notwendig.
Endgame:
Die neue, harte Form der Enteignungspropaganda sowie die Lage am Goldmarkt (fast nichts mehr da) spricht dafür, dass der Systemabbruch bald kommt. Aber nicht einmal die Regierungen kennen scheinbar das Datum. Es wird so plötzlich geschehen, damit sich niemand mehr retten kann. Ich selbst werde trotz aller Information froh sein, 3h Vorwarnzeit zu bekommen - falls ich diese bekomme. Es wird plötzlich passieren – am Tag-X.



