Ein IT-Experte aus Großbritannien minte 7500 Bitcoins und könnte zu den Glücklichen gehören – wenn er die Festplatte, auf der sein virtuelles Geld speicherte, nicht weggeworfen hätte. Verlust: Derzeit rund 8 Mio. Dollar.
Jahrelang errechnete James Howel aus Newport / Wales mühsam Bitcoins auf seinem Computer. Schließlich hatte er 7500 Einheiten der Internetwährung zusammen - doch noch vor 2 Jahren war der Bitcoin kaum was wert.
Letztes Jahr ging dann der Computer kaputt. Die Festplatte lagerte er im Schreibtisch. Doch bei einer großen Aufräumaktion warf er sie weg. Das war die teuerste Aufräumaktion seines Lebens: denn bei einem Bitcoin Kurs von heute rund 1200 Dollar hätten die BTCs einen Wert von über 8 Millionen Dollar.
Howells realisierte erst jetzt welche Werte er dort im Sommer dieses Jahres entsorgt hat. Selbst zu diesem Zeitpunkt waren die 7500 Bitcoins bereits über eine halbe Million Euro wert. Der momentane Wert würde etwa 8 Mio. Dollar / 7,5 Mio. Euro betragen – vergraben auf einer Müllkippe in Wales.
James Howells hatte die Bitcoins im Jahr 2009 selbst am Computer erstellt. Nutzer können das tun, indem sie von ihrem Rechner hochkomplexe mathematische Formeln lösen lassen, im Fachjargon "Mining" (Schürfen) genannt.
Im Sommer 2013 mistete Howells seinen Schreibtisch aus und warf unter anderem auch die alte Festplatte weg. Er hatte längst vergessen, dass darauf mittlerweile ein Millionenschatz schlummerte.



