Jeder Anleger möchte von sich sagen können, dass er das beste Depot für seine Wertpapieranlagen gefunden hat. Die Auswahl ist schwierig, schließlich proklamiert jede Bank, dass sie die ultimative Lösung zur Verfügung stellt.
Eines der Hautpauswahlkriterien für ein Wertpapierdepot sind natürlich die damit verbundenen Kosten. Und hier trennt sich ganz schnell die Spreu vom Weizen. Ein Depotvergleich macht deutlich, dass die Filialbanken und Sparkassen in Bezug auf die Kostenseite mehr und mehr an Boden, und damit auch an Kunden verlieren.
Vier Eingaben und das günstigste Depot steht fest
Mit nur vier Eingaben kann ein Anleger feststellen, welches für ihn das günstigste Depot in Bezug auf die Kostenseite ist. Benötigt werden die Anzahl der Trades pro Jahr, das durchschnittliche Ordervolumen, das Depotvolumen und der Anteil der Trades, die online in Auftrag gegeben werden. Da einige Banken nach wie vor die Transaktionsgebühren und die Kosten für die Depotverwaltung prozentual auf das Volumen berechnen, sind hier die Angaben der Größenordnungen notwendig. Andere Banken stellen es gesondert in Rechnung, wenn der Auftrag nicht online, sondern telefonisch oder per Fax erfolgt. Das Ergebnis eines solchen Depotvergleichs ist für die Kunden der Filialinstitute niederschmetternd. Einige Direktbanken berechnen beispielsweise keine Depotverwaltungsgebühr mehr. Andere sind dazu übergegangen, die Transaktionskosten als Festpreis zu berechnen, unabhängig vom Volumen. Das Einsparpotenzial ist enorm und reicht in den dreistelligen Bereich. Am Ende des Jahres zählt für einen Anleger die Nettorendite seines Investments. Die schönsten Gewinne nutzen nichts, wenn sie anschließend von unnötigen oder unnötig hohen Kosten wieder nivelliert werden. An der Besteuerung kann kein Anleger etwas ändern, an den Kosten durch die Wahl der richtigen Bank schon.
Rankings durch Umfragen
Es ist gang und gäbe, dass die unterschiedlichsten Fachmagazine oder Fernsehsender jedes Jahr ihre Zuschauer und Leser nach dem beliebtesten, oder in ihren Augen besten, Broker befragen. Immer wieder taucht dabei ein Unternehmen an der Spitze der Umfragen auf. Die Rede ist von der Cortal Consors, dem deutschen Internetableger der französischen BNP-Parisbas. Das in Nürnberg ansässige Unternehmen besticht durch zahlreiche Faktoren, die in diesem Artikel näher beleuchtet werden. Grundsätzlich gilt natürlich, dass keine Bank der anderen ähnelt und jeder Anleger bestimmte Vorstellungen hat, was für ihn besonders wichtig ist. In der Summe scheint Cortal Consors jedoch die meisten Übereinstimmungen zwischen Wunsch und Wirklichkeit aufweisen zu können. Immerhin betreut die Direktbank inzwischen über 1,1 Millionen Kunden, eine beachtliche Zahl, die nicht von ungefähr kommt. Besonderes Aufsehen erregen die Nürnberger immer wieder mit den Konditionen ihrer Tagesgeldkonten, welche als Referenzkonten zu den Depots geführt werden.



