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Gold: Kursziel 0?

Der Goldpreis ist auf dem Weg, das bisherige Korrekturtief bei 1.200 USD in Angriff zu nehmen. Einige Goldinvestoren zeigen sich beunruhigt. Besteht wirklich Anlass zur Sorge oder gar Panik?


Ein Kommentar zur aktuellen Goldpreis-Entwicklung

Für uns besteht kein Grund zur Panik! Gold und andere Metalle sind derzeit die einzige Anlageklasse, die Einbußen zu verzeichnen hat. Aktien, Immobilien, Oldtimer, Kunst (zuletzt neue Aktionsrekorde) eilen von einem Hoch zum nächsten.

Wir können alle nervösen Gold-Anleger beruhigen. Gerade haben wir hier einen 100 Gramm-Goldbarren vorsichtshalber noch einmal nachgewogen. Er wiegt tatsächlich noch 100 Gramm – wie schon 2011, als unser Goldbarren mal 4.331,00 Euro wert war. Er wog auch schon 100 Gramm im Jahr 2005, als wir ihn zu 1.297,50 Euro erworben haben.

Wahnsinn, hätten wir nicht gedacht! Vielmehr dachten wir aufgrund der Panik, die bei einigen Anlegern herrscht, dass unser geliebter 100g Barren aktuell nur noch 70 oder 80 Gramm wiegt. Aber nein, es sind tatsächlich noch 100g! Aktueller wert bei proaurum übrigens: 2.844.00 Euro.  

 

Was wir fragen sollten:

-         Ist das globale Finanzsystem heute in einer besseren Verfassung als 2007 (vor Lehman) oder 2009 (nach Lehman und vor Griechenland)?

-         Sind die Schulden seitdem mehr oder weniger geworden?

-         Wird global seitdem mehr oder weniger Geld gedruckt?

-         Sind die Zinsen seitdem weiter gefallen oder gestiegen?

-         Können die Zinsen überhaupt noch erhöht werden, ohne dass das brüchige Schuldensystem noch brüchiger wird?

-         Ist es sinnvoll, anstatt von Gold, dem kein Gläubiger und kein Ausfallrisiko gegenübersteht (und daher auch keinen Zins benötigt), für 0,3% Zinsen wieder ins inflationierte Papiergeldsystem zu wechseln?

-         Sind Banken heute sicherer als 2007 oder 2009?

-         Besteht heute weniger die Gefahr einer Vermögenssteuer und einer Sonderabgabe auf Bankeinlagen?

-         Kann man unseren Politikern und Notenbankern vertrauen? Handeln diese stets im Interesse der Individuen (Sparer) oder im Interesse der Kollektivisten (Banken)?  

-         Ist die Gefahr einer Immobilien-Sonderabgabe seit dem Zensus 2011 gesunken oder gestiegen?

-         Haben die Chinesen auf ihrer jüngsten Weltraummission einen Planeten aus Gold entdeckt und diesen im Schlepptau in Richtung Erde?

-         War die Teilenteignung der Vermögenden in Zypern nur eine Fata Morgana?

-         Sind Schuldenschnitte für überschuldete Staaten vom Tisch?

-         Bekommt man für sein Cashvermögen irgendwo hohe reale Zinsen, welche risikolos die (gefälschte) Inflationsrate ausgleichen?

-         Oder denken etwa die Händler der britischen und Schweizer Banken, welche ihren Kunden über TRF’s das Gold aus den Safes ziehen, um es vermutlich an die chinesische Notenbank zu liefern, dass wir uns davon beeindrucken lassen?

-         Was kümmert uns der Goldpreis bei unseren physischen Beständen?

 

Warum haben wir damals diesen Barren und noch ein paar mehr Münzen aus Gold und Silber gekauft? Ganz einfach:

-         Weil wir einen Teil unserer Assets außerhalb des Bankensystems haben wollen!

-         Weil wir einen Teil außerhalb des Schulden- und ungedeckten Papiergeldsystems haben wollen!

-         Weil wir eine Anlageklasse lieben, die im Gegensatz zu Anleihen oder Bankkonten kein Ausfallrisiko besitzt!

-         Weil wir einen Teil außerhalb des möglichen Zugriffs eines immer raffgierigeren Staates haben wollen!

-         Weil wir unseren Politikern und Zentralbankern nicht trauen!

-         Weil Geld weiter per Knopfdruck entsteht und durch nichts außer Vertrauen und das Gesetz gedeckt ist!

-         Weil wir zudem glauben, dass es sich seit 2009 um eine Scheinblüte handelt und gerade die nächsten Blasen aufgeblasen werden, die irgendwann platzen werden!

 

Und wissen Sie was? Unser Goldbarren wird auch beim nächsten Platzen einer Blase in einer anderen Assetklasse, wenn erneut Banken in Wanken kommen und die Geldhalter um ihre Einlagen fürchten müssen, immer noch 100 Gramm wiegen!

Und wir werden entspannt zusehen, wie die „Rettung“ der Banken und Staaten in die nächste Runde geht. Alle Maßnahmen, dass beim nächsten Mal die Spareinlagen der Kunden mithaften, sind ja zum Glück schon in Kraft. Eine mögliche Zwangsabgabe ist zum Glück auch in der Diskussion. Die Pläne liegen beim IWF und bei der Bundesregierung seit 2013 bzw. 2009 in der Schublade.


Unsere 100 Gramm werden 2014 vielleicht noch ein paar Euro weniger wert sein. Vielleicht erreicht man sogar das Goldman Sachs Ziel von 1.058 USD je Unze. Na und!? Dann tauschen wir eben noch einmal Papiergeld in Gold, Silber oder vielleicht auch Platin, wenn der Umtauschkurs zum Papiergeld gefallen ist! Umso schöner.

Mehr Metall für weniger Papier. Danke China! Danke Goldman Sachs. Oder bei wem auch immer wir uns zu bedanken haben. Es ist uns egal!

www.rohstoffraketen.de

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