AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Dow: Crash auf 5000?

Und täglich grüßt das Allzeithoch. Nahezu börsentäglich erklimmt der Dow Jones Index neue Hochs. Wir haben uns an immer neue Kursrekorde gewöhnt. Heute scheint alles anders zu sein. Alle Welt schaut nur auf eines: die Notenbanken und ihr billiges Geld. Wo stehen Dow Jones und DAX zum Jahresende? Lohnt es sich jetzt noch auf den Hausse-Zug aufzuspringen?


Von Robert Schröder

Vor dem Hintergrund der massiven Kursgewinne, wundert es nicht, dass die Mehrheit der Marktteilnehmner schon nach dem Motto “Short ist Mord” agiert und felsenfest der Meinung ist, dass die Super-Mega-Knaller-Hausse jetzt erst richtig anfängt. Der S&P 500 wird auf 4.400 und DAX auf 30.000 steigen. Alles noch in diesem Jahrzehnt. So jedenfalls die derzeitigen Prognosen, die man so in diesen Tagen liest. Es ist alles eine abgemachte Sache. Denn der Anlagenotstand im historischen Zinstief machen alternativlose Aktien noch alternativloser. Auch der Dezember könnte – mit Blick auf die positive Saisonalität – wieder ein guter Monat zu werden, der dann quasi der i-Punkt auf dem eh schon sehr guten Börsenjahr 2013 wäre.

 

Eines ist natürlich völlig richtig: Skeptiker dieser wohl meist gehassten Hausse in der Börsengeschichte wurden in diesem Jahr 2013 eines Besseren belehrt. “Short ist Mord” war in der Tat keine gute Idee. Abgesehen von den vereinzelten Korrekturen, die dann immer schnell zum Widereinstieg genutzt wurde. Der Trend ist auf allen möglichen Zeitebenen – trotz Divergenzen im charttechnischen als auch im fundamentalen Bereich – ohne Zweifel in intakt. Es gibt keine Umkehr- Shortsignale; keine Top-Formationen. Auch Widerstände sind naturgemäß durch immer neue Allzeithochs rar gesät.

 

Es gibt keine Top-Formationen? Wirklich nicht? Viele Börsianer schauen sich selten historische und langfristige Charts an. Gerade in Zeiten in denen tagtäglich neue Allzeithochs verkündet werden, ist der Zeitraum seit den 2009er Crash-Tiefs der beliebteste Chartausschnitt, weil er doch sooo schööön aussieht.

 

Und doch, es gibt eine Top-Formation. Diese ist allerdings nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen. Sie ist nämlich so groß, dass sie kaum wahrgenommen wird. Ich untertreibe nicht, wenn ich schreibe, dass es sich wohl um die größte Top-Formation der letzten 100 Jahre handelt. Genau diese sehe ich im Dow Jones Index.

 

DJIA-m

 

Der langfristige Monats-Chart zeigt hier meiner Einschätzung nach seit dem Jahr 2000 eine riesige Broadening Formation. Einige von Ihnen kennen dieses Chartmuster vielleicht auch unter der Bezeichnung “Megaphone” oder als “expandierendes Dreieck”. Die genaue Bezeichnung ist aber nebensächlich. Wichtiger sind die höheren Hochs und tiefere Tiefs, die dieses charakteristisches Bild formen.

 

Broadening Formationen sind eher seltene Top-Formationen am Ende eines Aufwärtstrends und kommen meines Wissen lediglich in den mittel- und langfristigen Chartbildern vor. Hier vier Beispiele zur Verdeutlichung:

 

1. Barrick Gold zeigte genau eine solche Broadening Formation mit den Hochs im Jahre 2011. Seitdem verlor der weltgrößte Goldproduzent dramatisch an Wert.

 

2. Beim Währungspaar Australischer Dollar gegenüber dem US-Dollar zeigt sie sich auch. Allerdings ist sie hier noch nicht ganz abgeschlossen. Nach dem Pullback an der oberen Widerstandslinie bei 1,10 USD sind langfristig nun wieder Kurse zwischen 0,60 und 0,50 USD zu erwarten. Das aber nur am Rande.

 

Broadening_Beispiele

3. In diesem Jahr zeigte der US-Dollar Index eine Broadening Formation. Allerdings liefen die beiden Linien hier so steil auseinander, dass der jeweils dritte vorgesehene Test der beiden Linien ausblieb. So ganz sauber lief hier die Formation also offensichtlich nicht ab.

 

4. Zu guter Letzt zeigte der Dow Jones selbst schon mal eine Broadening Formation. Nämlich im Jahre 1999/2000 am Ende der damaligen Internet-Euphorie. Daran anschließend gingen die Kurse salamicrash-artig knapp drei Jahre lang in die Knie. Erst Ende 2006 wurde das Top aus dem März 2000 wieder überboten.

 

Toll, Herr Schröder, rückblickend findet man, wenn man lange genug sucht, natürlich immer passende Chartvergleiche … Mag sein, aber echte und saubere Broadening Formationen müssen Sie mit der Lupe suchen. Wer noch derartige Formationen findet, kann mich gerne darauf aufmerksam machen.

 

Wer bis hierhin gelesen hat, nebenbei keine Hass-Mail à la “Wie können Sie nur so einen Mist schreiben … ” verfasst hat oder Charttechnik nicht stumpf und pauschal mit “Malen nach Zahlen” gleichsetzt, ahnt, worauf ich hinaus will. Ja, ich sehe den Dow Jones auf ca. 5.500 Punkte fallen. Allerdings nicht sofort. Denn wie ich eingangs bereits geschrieben habe, ist der Trend auf allen Zeitebenen ohne Zweifel in takt.

 

dji-w

 

Kritisch wird es hier erst, sobald wir die 15.000er Marke unterschreiten. Zwischen ca. 14.950 und 14.700 verläuft eine Unterstützungszone, die auch mit dem Aufwärtstrend zusammenfällt. Erst wenn dieser Bereich nach unten verlassen wird, wird es für die seit März 2009 laufende Rally gefährlich.

 

Sollte sich in 2014 in irgendeiner Form andeuten, dass der Trend bricht, dann gibt es meiner Meinung nach nicht nur eine Korrektur, sondern einen regelrechten Crash. Und so wie der Pfeil die Richtung 5.500 skizziert ist, so ist es es auch zu verstehen.

 

Fazit: Die Broading Formation als großes mögliche Trendwendemuster ist derzeit, wenn man so will, lediglich nur eine charttechnische Überlegung für das Worst-Case-Szenario, die aber umso konkreter wird, sobald der Dow Jones seinen Aufwärtstrend bricht. In diesem Fall wird sich die Abwärtsbewegung nicht mehr stoppen lassen und eine ähnliche Eigendynamik entwickeln wie die jetzt fast 5-jährige Hausse-Bewegung. Da es runter immer deutlich schneller geht, also hoch, tippe ich auf eine entsprechend Baisse-Dauer von ca. 2,5 bis 3 Jahre bis die Marke von 5.500 erreicht wird. Gottfried Heller hat es einst treffend formuliert: “Alles ist vergänglich. Nichts ist auf Dauer, weder eine Hausse, noch eine Baisse.” Wer glaubt, dass heute alles anders ist und alle Marktkräfte außer Kraft gesetzt sind, liegt falsch.

www.Elliott-Waves.com

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

In der Samstags-Ausspielung von "6 aus 49" des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 26, 32, 35, 39, 47, 49, die Superzahl ist die 8. Der Gewinnzahlenblock [ ... ]

In Deutschland wurde der erst am Vortag aufgestellte Allzeit-Hitzerekord erneut überboten - und das gleich mehrfach. An der Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt wurden am Samstagnachmittag [ ... ]

Der Konflikt um den geplanten Bau eines Nachwuchs-Camps von Fußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen in Monheim am Rhein (Nordrhein-Westfalen) spitzt sich zu. Der Stadtrat um CDU, SPD und Grüne [ ... ]

Das Bundesjustizministerium hat seine Pläne für eine strengere Überprüfung von Bewerbern um das Schöffenamt konkretisiert. Das berichtet die "Welt am Sonntag".

"Der Gesetzentwurf, [ ... ]

Altbundespräsident Joachim Gauck hat sich in der Diskussion um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für eine Frau im höchsten Staatsamt ausgesprochen.

Er halte es [ ... ]

Israel und der Libanon haben sich auf ein Rahmenabkommen für eine Friedenslösung geeinigt. Der Durchbruch gelang bei den seit mehreren Wochen andauernden Verhandlungen zwischen hohen Vertretern [ ... ]

Der CDU-Abgeordnete Pascal Reddig fordert einen Kabinettsbeschluss zum Zeitplan für die Rentenreform noch vor dem Beginn der Sommerpause in zwei Wochen. "Es muss so schnell wie möglich gehen", [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.