Der berühmte "Kontraindikator" hat wieder angeschlagen. Die Bild-Zeitung erklärt ihren Lesern, warum Gold an Glanz verliert und ein Investment in das Edelmetall sich nicht mehr lohnt. Dagegen sind "vergleichsweise sichere Staatsanleihen" angeblich wieder begehrt.
Wenn's in der "Bild" steht, dann muss man das Gegenteil machen. Nur zur Info: im März 2000 titelte Deutschlands größte Zeitung "Deutschland im Aktienrausch" - von da an gings bergab. Bleibt zu hoffen, dass der Bild-Indikator bei Gold auch dieses Mal funktioniert, denn das Massenblatt sieht keinen Hoffnung mehr für Edelmetalle.
Bild titelt heute (Auszüge):
3-Jahres-Tief erreicht – Talfahrt geht weiter. - Gold verliert an Glanz - Experten für 2014 pessimistisch – BILD erklärt, woran es liegt
► Für viele Experten ist klar: 2014 wird der Goldpreis weiter fallen.
„Die Malaise der Anleger dürfte deshalb weitergehen" - Demnach soll der Goldpreis bis Ende 2014 auf 1050 Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm) fallen.
Auch Starinvestoren kehrten in den vergangenen zwölf Monaten dem Goldmarkt den Rücken. Verkäufe der Milliardäre George Soros und John Paulson sorgten für Schlagzeilen und trugen mit zur Talfahrt des Goldpreises bei.
Ein Grund für den Rückzug vermögender Anleger ist die Tatsache, dass die Zinsen für vergleichsweise sichere Staatsanleihen seit dem Sommer wieder steigen.



