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USA: deutsches Gold eingeschmolzen

Laut Bundesbank wurden (angeblich) 37 Tonnen deutsches Gold nach Deutschland verbracht. Die offizielle Meldung beinhaltet die hochinteressante und inhaltsschwere Information, das Gold sei vor dem Transport „eingeschmolzen“ worden. Waren die original-Barren nicht mehr da?

 

Von Peter Boehringer

Warum einschmelzen? Einen Grund zum Einschmelzen gibt es nur deshalb, weil ganz offenbar die in den 1950ern und 1960ern von der BuBa angekauften Barren nicht mehr unangetastet zum Rücktransport nach Deutschland verfügbar waren – so dass „neue“ Barren mit nun aktuellen 2013-er-Nummern gegossen werden mussten, was natürlich auffallen kann, so dass die Bundesbank nicht umhin kamen, dieses Detail wenigstens zu erwähnen.

Das Eingeständnis des Einschmelzens von angeblich vorhandenen Bundesbank-Goldbarren legt nun nahe, dass mit diesen Barren in den vergangenen Jahrzehnten von den Amerikanern „gehandelt“ wurde – was bei einer reinen Verwahrung durch eine passive Verwahrstelle, die gar eine „Stückschuld“ gegenüber dem Auftraggeber hat, selbstredend nicht hätte sein dürfen.

Jede denkbare (und bislang ausstehende) „Erklärung“ der BuBa (etwa es sei „umgegossen“ worden, um .995er-„good delivery“-Reinheit zu erreichen oder zu „Kontrollzwecken“, …), wäre unglaubwürdig.

Umschmelzen hätte auch die Bundesbank selbst in Frankfurt lassen können. Das nun gewählte Vorgehen war und ist schlicht geeignet, die intransparente und mit hoher Wahrscheinlichkeit veruntreuende bzw. marktmanipulative Verwendung (Mehrfacheigentümerschaften, Mehrfach-Entleihungen?!) der angeblich seit 50 Jahren durch die Fed schlicht passiv „verwahrten“ Barren zu verschleiern (welche nun „leider“ niemals mehr überprüft werden kann), indem die alten Barrennummern der 1950er und 1960er nun per Umschmelzvorgang unwiderruflich physisch zerstört wurden.

Mehr: www.goldseitenblog.com/peter_boehringer

Grafik: Hier lagert das deutsche Gold - fast 50% in USA

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