Größter Nettozahler war 2013 erneut Bayern mit rund 4,3 Milliarden Euro. Baden-Württemberg zahlte 2,4 Milliarden Euro, Hessen 1,7 Milliarden Euro. Größte Profiteure waren Berlin mit 3,3 Milliarden und Sachsen mit einer Milliarde Euro.
Etwas anders sieht das Verhältnis von Gebern und Nehmer beim Umsatzsteuervorwegausgleich aus, der dem eigentlichen Finanzausgleich vorgeschaltet ist. Hier zahlen acht Länder insgesamt 7,3 Milliarden! Euro ein, die an die übrigen acht Länder verteilt werden.
Der Länderfinanzausgleich gilt bis 2019. Bayern und Hessen haben jedoch vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Finanzausgleich geklagt und wollen so eine raschere Reform erzwingen. Was das Gericht entscheidet, ist ungewiss.



