AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

EU wird 3.Welt

Studie: Verlust an industrieller Wettbewerbsfähigkeit gefährdet Lebensstandard in Europa

 

Der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie im Vergleich zu den Schwellenländern gefährdet den hohen Lebensstandard auf dem Kontinent. Zu diesem Ergebnis kommt eine breitangelegte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des europäischen Arbeitgeberverbandes Business Europe.

Europa brauche eine starke und innovative Industrie und damit verbundene Dienstleistungen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. "Europa muss deshalb seine Firmen in deren Bemühen unterstützen, ihren Marktanteil in der globalen Wirtschaft zu erhöhen", schreibt das IW in dem Papier, das der "Welt" vorliegt. Ansonsten werde es auf dem Kontinent kein höheres Wachstum und damit weniger Arbeitsplätze geben.

In dem 162 Seiten langen Papier, das am Dienstag in Brüssel vorgestellt werden soll, fordern die Autoren einen "Industrial Compact", zu Deutsch: einen Industrievertrag. Dieser Industrial Compact soll eine Rundum-Strategie enthalten, mit der Europa seine Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen kann. Die EU-Kommission habe zwar das richtige Ziel ausgegeben, den Anteil der Industrie an der Wirtschaftsleistung der EU von derzeit gut 15 auf 20 Prozent im Jahr 2020 zu steigern, schreibt das IW.

"Aber um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, müssen Europas Regierungschefs schnell die Engpässe beseitigen, die Europas Wettbewerbsfähigkeit unterminieren." Der Beginn der anstehenden neuen Brüsseler Legislaturperiode sei eine einzigartige Gelegenheit, um die Elemente einer umfassenden Industrie-Strategie zu erarbeiten. Die Studie belässt es nicht bei oberflächlichen Worten. Konkret weist sie auf die Schwachstellen aus ihrer Sicht hin: Überregulierung sowie Abgaben und Steuern auf Arbeit und Umwelt machen den Firmen das Leben schwer.

"Die EU muss ihren Ansatz in der Energie- und Klimapolitik überdenken, um den Abfluss von Investitionen zu stoppen", heißt es da. Der nur sehr begrenzte Fortschritt in den internationalen Klimaverhandlungen sowie die US-Energierevolution dank Schiefergas sollten Anlass genug zum Überdenken der eigenen Strategie sein. Auch fordern die Wissenschaftler, die Verhandlungen mit den USA über eine Freihandelszone nicht zu ruinieren.

Diese Freihandelszone hätte das Potenzial, als Sprungbrett für Unternehmen zu dienen. Die Zahlen sprechen Bände: Zwischen 2009 und 2010 kamen gut 65 Prozent aller Forschungs- und Entwicklungsausgaben aus der Industrie. 2012 waren 14,4 Prozent aller Beschäftigten in der Industrie beschäftigt, aber gut 17 Prozent der Gehaltssumme kamen aus diesem Bereich. Eine Stunde Industriearbeit schaffe 32 Euro an Wertschöpfung. Damit liege die Produktivität im Durchschnitt über 15 Prozent jedes anderen Sektors.

Und noch deutlicher: In Staaten mit einer überdurchschnittlich spezialisierten Industrie war das Wirtschaftswachstum seit dem Jahr 2000 mit 149 Prozent deutlich stärker als in eher unterentwickelten Ländern mit 35 Prozent. Das gilt in kleinerem Ausmaß auch in der EU, in der die industrieorientierten Mitglieder um 43 Prozent, der Rest aber nur um 38 Prozent wuchs. "Eine Renaissance der Industrie hätte also eine bedeutende soziale Dimension", heißt es in der Studie.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse
Arbeitslosigkeit in Niedersachsen und Bremen steigt saisonbedingt an

Die Zahl der Arbeitslosen in Niedersachsen und Bremen ist im Januar gegenüber dem Vormonat gestiegen.

In Niedersachsen waren 285.394 Menschen ohne Arbeit, 16.684 mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote [ ... ]

Die Arbeitslosigkeit in Thüringen ist im Januar gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte, waren im Freistaat 74.146 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 4.802 Personen [ ... ]

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar 2026 um 92.000 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen.

Gegenüber dem Vormonat legte sie um 177.000 auf 3,085 Millionen zu, teilte die Bundesagentur [ ... ]

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr für Montag zu bundesweiten Streiks aufgerufen. Das teilte die Gewerkschaft am Freitag mit.

In den laufenden [ ... ]

Im Dezember 2025 waren rund 45,9 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig.

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging die [ ... ]

Die Gründe für eine Teilzeittätigkeit sind vielfältig und kommen bei Frauen und Männern unterschiedlich stark zum Tragen.

Am häufigsten gaben Teilzeitbeschäftigte im Jahr [ ... ]

Die von der schwarz-roten Koalition eingesetzte Kommission zur Reform der Schuldenbremse kommt bisher nur schleppend voran.

Ein entsprechender Zwischenstand wurde am Mittwochabend im Koalitionsausschuss [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.