Weil sie keine kostenlosen Wohnungen bekamen, demonstrierte ein Gruppe von Bulgaren vor der Berliner SPD-Zentrale. Doch die Doppelpasspartei alarmierte kurzerhand die Polizei und verjagte die Protestierer.
Die BZ berichete: Die 23 arbeitslosen Bulgaren, die durch Berlin wandern und Büroräume bei Verdi besetzten, suchten am Montag auch die Zentrale der Berliner SPD in der Müllerstraße in Wedding auf. Sie forderten Gespräche mit der SPD-Führung und sagten, dass man ihnen kostenlos Wohnungen zur Verfügung stellen solle.
Doch sie bekamen weder ein Gespräch noch Wohnungen, denn die SPD-Führung rief kurzerhand die Polizei. Da waren die Bulgaren ganz schnell verschwunden.
„Wir können als SPD keine Wohnungen vermitteln”, sagte eine Sprecherin. Landesgeschäftsführerin Kirstin Fussan habe den Bulgaren Adressen für Obdachlosenunterkünfte genannt und sie auf die Kältehilfe des Landes verwiesen.



