Commerzbank und K+S bilden heute das Schlusslicht im DAX. Bei der Commerzbank kamen Gerüchte auf, dass die Bank in der Türkei engagiert ist. Bei K+S enttäuschten Zahlen und Ausblick des Konkurrenten Potash.
Ist die Rallye von Commerzbank und K+S vorbei? Mainfirst stufte die Aktien von Deutschlands zweitgrößter Bank auf “Underperformer”. Das allein muss noch nichts heißen. Allerdings tauchten an der Börse Gerüchte auf, dass die Bank ein hohes Türkei-Engagement in den Büchern habe und unter dem Kurssturz der türkischen Lira leide. Offiziell wurde dies jedoch nicht bestätigt.
Auch Schlusslicht K+S steht unter Verkaufsdruck. Konkurrent Potash enttäuschte nicht nur mit dem Gewinn je Aktie für das vierte Quartal, sondern auch mit dem Ausblick auf 2014. Das strahlte auch auf den deutschen Konkurrenten aus. Chartechnicker sehen allerdings den Rücksetzer bei K+S noch nicht als dramatisch an. Die K+S-Aktie hatte in den vergangenen Tagen zwar deutlich nachgegeben. Sollte die Unterstützung im Bereich von 21,80 Euro halten, besteht aus charttechnischer Sicht aber die Chance auf eine Wende.
Auch bei der Commerzbank scheint vorerst alles im Lot - zumindest chartechnisch. Erst wenn die Aktie nachhaltig unter 12 Euro fällt, ist Gefahr im Verzug.



