Man könnte den Eindruck bekommen, dass man die EU künstlich an die Wand fährt, um sie zu diskreditieren. Dieser Eindruck dürfte stimmen, denn mit der kommenden, grossen Enteignung der Sparer, ist die EU ohnehin Geschichte.
Von Walter K. Eichelburg
Die EU fällt immer negativer auf: sie beschliesst immer unsinnigere Diktate. Von Flüssigkeitsverboten in Flugzeugen, dem Glühbirnenverbot bis zum Staubsaugerverbot. Daneben nimmt sie immer mehr Pleitestaaten auf: der nächste Beitrittskandidat ist Serbien. Man könnte den Eindruck bekommen, dass man die EU künstlich an die Wand fährt, um sie zu diskreditieren. Dieser Eindruck dürfte stimmen, denn mit der kommenden, grossen Enteignung der Sparer, ist die EU ohnehin Geschichte.
Wer braucht die EU wirklich?
Zuerst einmal die 50000 Bürokraten in Brüssel brauchen sie. Es erscheinen regelmässig Medienberichte darüber, wie komfortabel diese Bürokraten wie die Maden in unserem Steuergeld-Speck leben. Daneben gibt es noch ca. 20000 Lobbyisten in Brüssel, die im Auftrag ihrer Konzern-Auftraggeber die Gesetzgebung der EU beeinflussen.
Dann gibt es die EU-Politiker in Kommission und EU-Parlament. Diese sind wie üblich unbrauchbare , nationale Politiker, für die man einen wohlbezahlten Versorgungsposten sucht. Alle EU-Staaten machen das so, Qualifikation ist unnötig. Man denke nur an den derzeitigen Energiekommissar Oettinger aus Deutschland, der beim Amtsantritt kaum Englisch sprach, hoffentlich kann er es jetzt. Der nächste Kandidat aus Österreich ist der derzeitige Vizekanzler Spindelegger, für den man auch ein Ausgedinge als EU-Kommissar sucht. Siehe auch hier: „EU-Politiker-Gehälter: Die größte Selbstbedienung aller Zeiten“.
Dann brauchen Selbstdarsteller, wie der derzeitige Chef des EU-Parlaments die EU: „Martin Schulz will EU-Kommissionspräsident werden“. Tatsache ist, wenn Schulz nicht mindestens 10 mal täglich in den Medien vorkommt, dann fühlt er sich „gemieden“. Im Vergleich zu dem ist der derzeitige Kommissionspräsident Barroso noch bescheiden.
Dann brauchen viele von EU-Subventionen Abhängige die EU, natürlich auch die betrügerischen Abgreifer solcher Subventionen. Beide Gruppen sind primär in Osteuropa zu Hause, wogegen Westeuropa und speziell Deutschland dafür zahlen müssen.
Dieses Video stellt es richtig dar: „Farage: We Are Now Run By Big Business, Big Banks and Big Bureaucrats“
Befehle und Verbote aus Brüssel:
Aus einer Freihandelszone ist die EU inzwischen zu einer richtigen Diktatur geworden. Hier nur einige Beispiele und Medienberichte aus den letzten Wochen: „Brüssel verlangt Hartz IV für jeden Ausländer“, „EU-Pläne bedrohen Existenz der Freiwilligen Feuerwehren“, „EU: Schutzmacht der Sozialschmarotzer und Triebtäter“, „EU Schnullerkettenverordnung“
Nicht einmal vor dem Nicht-EU-Mitglied Schweiz machen diese Diktatoren halt: „Ärger um Sozialhilfe: EU-Kommissarin knöpft sich die Schweiz vor“.
Diese Orgie an irren Diktaten aus Brüssel ist noch viel grösser als hier dargestellt. Sie hat besonders im letzten Jahr stark zugenommen, es ist so, als möchte man die Zustimmung zur EU abdrehen.
NTV schreibt: „Populismus bedroht Europa“:
Europa hat ein ernsthaftes Problem: Die hohe Arbeitslosigkeit und die schwache Konjunktur in weiten Teilen der Eurozone bescheren Nationalisten und Populisten großen Zulauf. Von Marie Le Pen in Frankreich über Geert Wilders in den Niederlanden bis hin zu Syriza und Goldener Morgenröte in Griechenland, sie alle eint das Motto "Wir gegen Brüssel." Das Erstarken der eurokritischen Kräfte zeigt: Aus der ökonomischen Krise ist längst eine politische geworden.
Das wird in den kommenden Europawahlen im Mai seinen Ausdruck finden. In vielen Ländern dürften sich Anti-EU-Parteien über triumphale Ergebnisse freuen.
Es ist nicht nur die Arbeitslosigkeit, die diesen europaweiten Ruf nach „los von Brüssel“ bewirkt, es sind auch diese unsäglichen Diktate aus Brüssel. „Bestimmte Kräfte“ wollen das offenbar. Wir werden gleich sehen, warum.
Die psychologische Wirkungskette:
Wie schon öfters in Marktkommentaren beschrieben, wird der Euro bald untergehen und in Währungsreformen durch neue, nationale Währungen ersetzt werden. Diese sind schon gedruckt. Dass dabei die Vermögen der Sparer auch mit untergehen, ist bei Währungsreformen üblich. Der Zorn der betrogenen Sparer wird gewaltig sein. Damit dieser nicht zu gross wird, wird seit fast einem Jahr „Enteignungspropaganda“ betrieben, die Sparer werden psychologisch auf Verluste vorbereitet. Der neueste Trend dabei sind „Vermögensabgaben“. Man sagt den Sparern nur noch nicht, dass sie fast alles verlieren werden und auch nicht den Zeitpunkt. Dass es diese Propaganda gibt und die kürzliche Intensivierung zeigt, dass es bald geschehen wird.
Neben solcher psychologischer Beeinflussung hat man auch die Sündenböcke nicht vergessen: diese reichen von der EU über die politische Klasse allgemein bis hin zu vom Volk unwillkommenen Minderheiten wie Moslems oder Zigeuner. Das ist der wahre Grund, warum man die EU in der öffentlichen Meinung derzeit so „an die Wand“ fährt, man braucht sie als Sündenbock für die verlorenen Vermögen. Dazu eignet sie sich besonders gut, da der Euro ja die Währung der EU ist.
Man kann sich das so vorstellen:
Untergegangene Ersparnisse à der Euro ist schuld à die EU ist schuld à die EU-hörigen nationalen Politiker sind schuld.
Laut einem Insider werden die übelsten Methoden der Massenpsychologie eingesetzt, das sind sie. Die gleiche Quelle sagt auch, dass bei den weiteren Aufdeckungen die ganze Welt sich erbrechen wird müssen. Damit hat man auch schon begonnen, siehe die NSA-Aufdeckungen. Aber die wirklich harten Sachen kommen erst nach den Währungsreformen. Etwa über persönliche Verfehlungen von EU-Granden und Politikern. Zumindest in Europa wird ein unvorstellbarer Hass aufziehen.
Warum kann man die EU abbrechen: weil in der massiven Depression nach der Währungsreform laut Insider-Meinung viele Nationalstaaten zerfallen werden, man rechnet mit dem Entstehen regionaler „Fürstentümer“. Es ist klar, dass dabei die EU auch untergehen wird.
Ein Omen ist auch dieser kürzliche Artikel in der Welt, der 2014 mit 1914 vergleicht: „Am Zauberberg soll die Krise beerdigt werden“:
Vor einhundert Jahren stürzten Europa und die Welt ins Chaos. Der Erste Weltkrieg brachte nicht nur Leid und Zerstörung in unbekanntem Ausmaß, er beendete auch eine außerordentliche Phase der Globalisierung, angetrieben von imperialen Ambitionen und technologischen Innovationen.
Damals war ein Weltkrieg die Ursache für das Ende einer grossen Globalisierung, diesesmal wird es eine Währungskatastrophe sein. Die EU wird diese nicht überleben, man braucht sie nicht mehr.



