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Ben Bernanke: die letzten Worte

Gestern wurde das letzte Statement einer FOMC-Sitzung unter der Leitung von Ben Bernanke veröffentlicht. Die kommende Sitzung wird bereits Janet Yellen leiten.

 

von Jochen Steffens

Gestern wurde das letzte Statement einer FOMC-Sitzung unter der Leitung von Ben Bernanke veröffentlicht. Die kommende Sitzung wird bereits Janet Yellen leiten. Viel Neues war vielleicht auch deswegen nicht in d em aktuellen Statement zu lesen.

Die Fed wird - wie allgemein erwartet - die Anleihekäufe um weitere 10 Mrd. Dollar auf dann 65 Mrd. Dollar reduzieren. Damit reagiert die Fed noch nicht auf die aktuelle Unruhe am Markt. Das führte zwar in Asien noch zu Kursabgaben, doch der DAX konnte sich im Tagesverlauf nach einer zunächst abwartenden und unentschlossenen Seitwärtsphase erholen.

Dieser Erholung trat genau um 14:30 Uhr ein. Und damit ist auch klar, welche Nachricht für diesen Anstieg verantwortlich war:

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen unerwartet deutlich an

Um 14:30 Uhr wurde gemeldet, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark um 19.000 auf 348.000 Anträge gestiegen sind. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 330.000 Anträge gerechnet.

Zwar könnte dieser Anstieg mit der Kältewelle in den USA zusammenhängen, doch trotzdem sind schlechte Zahlen vom Arbeitsmarkt gut für die Börse, da die Fed ihre Rückführung der Anleihekäufe sowie mögliche Zinsanhebungen vor allem von der Entwicklung des US-Arbeitsmarkt abhängig gemacht hat. Schlechtere Zahlen könnten also die weitere Verringerung der Anleihekäufe verzögern.

Das US-Bruttoinlandsprodukt hingegen traf genau die Erwartungen. Im vierten Quartal 2013 wuchs die US-Wirtschaft auf das Gesamtjahr bezogen um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Wie geht es nun weiter?

Als Anleger müssen Sie nun genau beobachten, was in den kommenden Tagen geschieht. Zunächst einmal ist davon auszugehen, dass die Volatilität weiter hoch bleibt. Das macht es schwierig, die entscheidenden Marken ausfindig zu machen. Wichtig ist, genau zu analysieren, wie die Aufwärtsbewegungen ablaufen. Setzt sich der Eindruck durch, dass sie vergleichsweise früh wieder abverkauft werden, bestätigt das die Bären. Erkennen Sie hingegen eine neue Stärke in diesen Aufwärtsbewegungen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse weiter fallen.

Wirklich bullish wird es aber erst bei neuen Hochs. Im DAX bleibt es jedoch auch dann schwierig, da in diesem Fall vergleichsweise schnell der psychologisch höchst wichtige Widerstand bei 10.000 Punkten angelaufen wird.

Eine SKS im S&P500?

Ein Blick sollte sich auch auf den S&P500 richten. Denn hier könnte sich einmal mehr so etwas wie eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) ausbilden. Falls der Kurs sich entsprechend weiter entwickelt, wird diese SKS bald in vielen Analysen auftauchen:

Die rot gestrichelten Linien zeigen den idealtypischen Kursverlauf einer SKS. Die schwarz gestrichelte Linie zeigt an, was passieren würde, wenn es eine solche gäbe. Doch das Problem ist, dass die Umsatzentwicklung nicht zu einer SKS passt. So gab es in der linken Schulter keinen signifikanten Anstieg des Umsatzes (siehe blauer Halbkreis). Und auch im Hoch ist kein deutlich höherer Umsatz zu erkennen. 

Und damit, liebe Leser, ist eine SKS ist nicht zu erkennen – so schön diese Form auch aussieht und egal, wie sie sich weiter entwickelt. Wenn Sie in den kommenden Tagen irgendwo eine Analyse mit dem Tenor lesen, dass sich im S&P500 einen große Topformation ausbildet und die Kurse nun massiv einbrechen werden, lassen Sie sich nicht verunsichern! Leider gibt es immer noch sehr viele Charttechniker, die den Umsatz in ihren Analysen außen vorlassen – ein sehr grober Fehler.

Natürlich können die Kurse auch einbrechen, ohne dass sich eine SKS ausbildet. Das ist aber ein anderes Thema. Die Antwort auf die Frage „SKS oder nicht“ ist aus einem anderen Grund wichtig. Bei einer derart wichtigen Topformation ergäben sich zwei entscheidende Hinweise für die Zukunft: Es besteht eine bis zu 90-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass das Kursziel einer SKS bei idealtypischem Verlauf erreicht wird. Und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass eine SKS einen Trend auf längere Sicht beendet.

Kurz: Da es sich um keine SKS handelt, liegt die Wahrscheinlichkeit für die weitere Kursentwicklung wieder im 50/50 Bereich.

Fazit:

Eine wirklich große Topformation ist nicht zu erkennen, und so gibt es nach wie vor keine wirklich eindeutigen Hinweise auf die weitere Entwicklung. Damit bleibt es dabei, dass wir in den kommenden Tagen die jeweiligen Auf- und Abwärtsbewegung unter der Fragestellung, ob sich eine gewisse Stärke erkennen lässt, analysieren müssen. Oder Sie lesen den Target-Trend-Spezial – hier erfahren Sie täglich, welche Marken für die weitere Entwicklung von Interesse sind:

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