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BRICS crasht Banken

Schwellenländer-Crash durch das Tapering der FED als Fluch oder Segen? Bank-Aktien im Sturzflug. Türkei reagiert mit massiven Zinssteigerungen. Russland mit schwachem Rubel nicht unglücklich. Bisher kein positiver Sotschi-Effekt in Russland. Schwacher Forint und Zloty durch das Tapering der FED. Ukraine vor dem Bürgerkrieg?

 

Von Andreas Männicke 

Die letzte Amtshandlung von Ex-FED-Chef Ben Bernanke war, die monatlichen Anleihenkäufe um weitere 10 Mrd. USD auf 65 Mrd USD zurückzuführen. Damit wurde das sogenannte Tapering, also die Rückführung von Anleihenkäufen seitens der US-Notenbank im Volumen von zuvor 85 Mrd. USD, fortgesetzt. Dies war zwar allgemein erwartet worden; dennoch reagierten einige Schwelländer-Währungen sehr schwach auf diese  Nachricht, zum Teil auch schon im Vorfeld. Die Tapering-Diskussion führte schon im letzen Jahr von Mai bis Juni 2013 zu erheblichen Kursverlusten an einigen Schwellenänder-Börsen, vor allem aber auch in Russland, Brasilien und Indien, aber auch in Indonesien, der Türkei und Südafrika. Hier gab es nicht nur hohe Kursverluste an den jeweiligen Börsen, sondern zusätzlich auch hohe Währungsverluste.

 

Insgesamt waren nicht zuletzt während des schon im letzten Jahr begonnenen Tapering-Prozesses  viele  Weltbörsen schon zu Jahresbeginn sehr schwach. Besonders litten die Finanzwerte, im DAX gingen Commerzbank und Deutsche Bank steil nach unten, nachdem sie dieses Jahr zunächst die besten Performer waren. Doch auch die Finanzwerte in ganz Europa waren letzte Woche einer der Hauptverlierer. Die Frage ist: wie hoch ist das Bondexposure der Banken in den Problemzonen? Darauf gibt es bisher keine echte Antwort. Klar ist nur, dass bei solchen Verwerfungen mit globalem Ausmaß auch die Finanzinstitute in Mitleidenschaft gezogen werden.

 

Der Dow Jones gab am Freitag um 0,9% auf 15.599 Indexpunkte und damit schon um 5,4% seit Jahresbeginn nach. Auch nach der 5-Tages-Regel dürfte diese Börsenjahr sehr volatil und auch mit einigen Rückschlägen verbunden sein. Der S&P-Index gab am Freitag auch wegen schacher Unternehmensdaten wie bei schwachen Gewinnzahlen bei Chevron und bei einem enttäuschenden Ausblick bei Amazon, wobei Google mit einem Gewinnanstieg um 17% auf 3,4 Mrd. USD überzeugte. Auch Facebook war nach einem neuen Umsatz- und Gewinnrekord weiter gefragt. Daher gab auch der NASDAQ nur um 0,3% auf 3521 Indexpunkten nach.

 

Der DAX schwächte sich  am Freitag um 1,2% auf 9290 Indexpunkte und damit im Januar um 2,6% ab. Damit ist die von vielen Anlegern erhoffte und in Aussicht gestellte 10.000-er Marke zumacht in weite Ferne gerückt. Dennoch handelt es sich bisher nur um eine gesunde Korrektur nach den außergewöhnlich starken Kurssteigerungen im letzten Jahr. Auch die Ostbörsen starten zu Jahresbeginn im Januar schwach. Der RTS-Index  verlor am Freitag um 1,44% auf 1302. Zu Jahresbeginn war er noch bei 1450 Indexpunkten, so dass der RTS-Indexfast 10% an Wert verlor. Zudem gab der Brentölpreis auf 106,48 USD nach, worunter die Öl-gasaktien besonders litten wie Gazprom und LUkoil, wobei der Kurs von Gazprom mit 6,1 Euro noch relativ stabil blieb.

 

Hinzukamen für den Anleger die Währungsverluste. Der Rubel fiel zum Euro auf das neue Tief von 47,46 EUR/RUB. Die russische Notenbank will den Rubel bis 2015 flexibilisieren und dann frei floaten lassen.  Die türkische Lira stabilisierte sich nach der Zinsanhebung des Leitzinses der Notenbank  von 4,5 auf 10% bei 3,04 EUR/TRY, war im Hoch aber schon bei 3,2 EUR/TRY. Besonders schwach war zur der argentinische Peso mit einen Wertverlust von fast 40% seit Anfang 2013  und der südafrikanische Rand mit einem Wertverlust von über 25% seit Anfang 2013. Dies hatte aber auch interne Gründe. Vor allem Länder mit hohen Leistungs- und Haushaltsbilanzdefiziten sind durch den Tapering-Prozess gefährdet. Die hohen Zinsen wirken sich wieder schlecht auf die Kreditnachfrage und damit die Wirtschaft aus. Kurzfristig erleiden die Anleger hohe Währungsverluste und auch für Unternehmen mit hohen Fremdwährungs-Anleihen gibt es hohe Verluste. Mittelfristig wird durch die Abwertung aber der Export gestärkt, so dass die Abwertung zunächst ein Fluch für Anleger, mittelfristig aber auch nach erfolgter Abwertung ein Segen für die Börse sein kann. Insofern sollten Se die Börsen aus Russland und der Türkei nicht zu früh abschreiben.

 

In Russland könnten die nun anstehenden olympischen Spiele in Sotschi für neue Impulse sorgen, dies aber nur wenn sie friedlich verlaufen und nicht durch angekündigte Terroranschläge beeinträchtigt werden.

In der Ukraine macht nicht nur die Währung Probleme, sondern auch die starre Haltung vom Präsidenten Janukovic. Die Demonstrationen halten trotz der Kälte weiter an. Vitali Klitschko forderte auf der Sicherheitskonferenz in München nun auch Taten von der EU in Form von Sanktionen. Man kann nur hoffen, dass es nicht einem blutigen Bürgerkrieg in der Ukraine kommt. Russland wird wohl vor dem olympischen Spielen in Sotschi nicht intervenieren. Die Situation bleibt aber angespannt, ebenso wie in Thailand, wo es auch zu blutigen Auseinandersetzung mit der Opposition kommen kann. In beiden Fällen wird die Absetzung des Präsidenten gefordert, in Thailand sogar ohne die Forderung nach Neuwahlen.

 

Trotz dieser Währungsturbulenzen und politischen Unruhen tun sich für den anti-zyklisch orientierte und risikogeneigte Anleger jetzt neue Chancen im unterbewerteten Osteuropa-Universum auf, denn die preiswertesten Aktienmärkte der Welt kommen aus Osteuropa. Interessanten Aktien aus Osteuropa werden im EAST STOCK TRENDS vorgestellt. Einige Aktien im Muster-Depot des EAST STOCK TRENDS wie Magnit (>1200%) und Bank of Georgia (>1700%) konnten sich sogar seit Erstempfehlung in 2009  mehr als verzehnfachen. Aussichtsreich sind jetzt auch russische Stahl- und Goldaktien als Turnaround-Kandidaten, aber nur mit gestaffelten Abstauberlimits aufgrund des noch intakten Bärmarktes.

www.eaststock.de

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