Die EU-Bosse haben Angst um ihre Pfründe und schwingen die "Populisten"-Keule. Juncker warnt vor „Durchmarsch der Populisten“.
Der Christdemokrat will als Spitzenkandidat der konservativen Parteienfamilie EVP in den Europawahlkampf ziehen. „Falls die Europaskeptiker eine Mehrheit erzielen im Europaparlament – was ich nicht hoffe und glaube – dann hätte das dramatische Folgen“, warnte Juncker. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit, der europäische Binnenmarkt, die wichtigsten Solidaritätsinstrumente der EU und die gemeinsame Währung gerieten dann in Gefahr. Dies müsse man den Wählern deutlicher als bisher klarmachen. Ein solches S! zenario "würde zu einer tiefen Verunsicherung führen - nicht nur in der Bevölkerung, sondern in der Weltöffentlichkeit und auf den internationalen Finanzmärkten“, warnte Juncker.
Besorgt über den Vormarsch der Europaskeptiker äußerte sich auch der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger. „Populisten sind weder konstruktiv noch kritisch, sondern spielen mit den Menschen in schäbiger Weise“, sagte Oettinger dem Handelsblatt.



