"TV-Börsenexperte" Markus Frick ist wegen der Manipulation von Aktienkursen zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt worden. Dennoch verließ er das Gericht auf freiem Fuß.
Weil er nahezu wertlose Aktien gegen Honorar hochgejubelt hat, ist Markus Frick zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt worden. Dennoch verließ Frick das Gericht nach fast 14 Monaten Untersuchungshaft auf freiem Fuß, weil zunächst der auf Fluchtgefahr begründete Haftbefehl gegen ihn ausgesetzt wurde. Er musste Pass und Personalausweis abgeben und sich künftig einmal in der Woche bei der Polizei an seinem Wohnsitz melden, verfügte das Gericht. Seine Reststrafe muss Frick erst antreten, wenn das Urteil rechtskräftig ist. Man prüfe, ob man Rechtsmittel einlegen wolle, sagte Fricks Anwalt Daniel Krause.



