Die Umstände um Malaysia Airways Flug MH370 werden immer mysteriöser. Verwirrung um Triebwerkdaten: Flog die Maschine nach dem Verschwinden noch vier Stunden weiter? Was verschweigen die Behörden in Malaysia? Suche wird auf Indischen Ozean ausgedehnt, völlig abseits der Flugroute.
Nachdem das "Wall Street Journal" und viele andren Medien berichteten, die Maschine könnte nach dem letzten bekannten Funkkontakt noch vier Stunden geflogen sein, hüllt sich Boeing selbst plötzlich in Schweigen. Der Flugzeughersteller will die Spekulationen "nicht kommentieren". Dementiert wird der Vorgang allerdings auch nicht.
Die Zeitung beruft sich auf zwei Luftfahrt- und Geheimdienstexperten, nach deren Angaben die Triebwerke der Boeing 777-200 entgegen allen bisherigen Angaben doch automatisch Daten funkten. - Laut Boeing liefen die Turbinen insgesamt rund fünf Stunden. Etwa eine Stunde nach dem Start in Kuala Lumpur verschwand die Maschine vom Radar.
Klar ist: Die Boeing 777 war mit "Trent 892"-Triebwerken von Rolls-Royce ausgestattet. Diese Flugzeugmotoren werden seit beinahe 20 Jahren eingesetzt. Sensoren in ihrem Inneren sammeln Daten, die regelmäßig schon während des Fluges zu Servicezwecken verschickt werden. Erfasst werden normalerweise rund 25 Parameter wie Temperatur, Druck oder Vibration - aber auch, ob winzige Metallpartikel im Ölkreislauf zirkulieren. Versendet werden die Daten entweder über Funk im Frequenzbereich VHF III oder aber per Satellitenverbindung.
Zeitungsberichten zufolge hatte Malaysia Airways keinen vollen Wartungsvertrag mit dem Triebwerkshersteller und Boeing abgeschlossen. Das heißt: während des Flugs wurde nur ein "ping" gesendet, nicht jedoch technische Details und Ortungsdaten. Alles, was die Boeing also mitbekam, war, dass die Triebwerke in Betrieb waren - sonst nichts.
Communications satellites picked up faint electronic pulses from Malaysian Airlines Flight 370 after it went missing on Saturday, but the signals gave no indication about where the stray jet was heading nor its technical condition, a source close to the investigation said on Thursday.
The "pings" equated to an indication that the aircraft's maintenance troubleshooting systems were ready to communicate with satellites if needed, but no links were opened because Malaysia Airlines and others had not subscribed to the full troubleshooting service, the source said.
Dass bisher immer noch keine Trümmerteile auf der Flugstrecke gefunden wurden, spricht für die Theorie, dass das Flugzeug noch weiter geflogen ist. Mittlerweile wurde die Suche auch auf den Indischen Ozean ausgeweitet - völlig abseits der geplanten Flugstrecke.
Insider berichten auch, dass die Gegend eine der bestüberwachten Regionen seitens der USA ist. Jede Explosion in der Luft oder ein anderer Zwischenfall müssten den Geheimdiensten eigentlich aufgefallen sein. Doch diese schweigen. Experten sind darüber hinaus der Meinung, dass die malaysischen Behörden nicht die volle Wahrheit über MH370 mitteilen und bisher wichtige Details unter Verschluss halten.



