Seit einigen Tagen sinken die Aktienindizes, dafür steigt der Goldpreis, derzeit alles nur leicht. Aber es ist die richtige Richtung. In den Medien wird das etwa mit der aktuellen Krim-Krise erklärt. In Wirklichkeit stehen wir kurz vor der grossen „Entspannung“, bei der die künstlichen Markt-Manipulationen zusammenbrechen werden.
Von Walter K. Eichelburg
Aktien sind völlig überteuert:
In letzter Zeit häufen sich die Crash-Warnungen in den Medien, auch steigen die Insider jetzt verstärkt aus ihren Firmenaktien aus. Einer der wichtigsten Crash-Indikatoren ist, dass das „Margin Debt“,also die Kredite zum Aktienkauf in den USA ein All Time High erreicht haben. Kurz danach geht es massiv runter. Die Kredit-Spekulanten verlieren dann die Nerven und verkaufen ihre Aktien. Sollte die Kurse noch weiter sinken, dann senden die kreditgebenden Banken sogenannte Margin Calls, wo den Spekulaten die sehr kurzfristige Wahl gelassen wird, schnell Geld einzuschiessen, oder zu verkaufen. Wird dem nicht Folge geleistet, dann verkauft die Bank die Aktien selbst.
Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass Börsencrashes sehr schnell ablaufen. In der Regel haben seit 1987 diverse „Plunge Protection Teams“ Totalcrashes verhindert, das wird aber nicht immer so sein. Hier ein Beispiel: „Aktien, Dollar, Gold - von Banken manipuliert?“
Zurück zu den Aktienpreisen. Damit sind Standardaktien gemeint, nicht die preisgedrückten Aktien von Gold- und Silberminen. So sind viele Staaten wie etwa die USA real in einer wirtschaftlichen Depression, die nur durch Statistiklügen und billigen Kredit verdeckt wird. Die Aktienkurse wurden durch diese Kreditspekulationen hochgetrieben. So ist etwa ein Wert von 16100 für den Dow oder 9000 für den DAX realwirtschftlich durch nichts zu rechtfertigen.
Die billigen Kredite haben nicht nur die Aktienspekulation angetrieben, sondern auch die Kreditkosten für die Firmen massiv gesenkt. Zum Teil sind diese Konzerne mit bis zu über €100 Milliarden verschuldet. Auf Grund der künstlich niedrigen Zinsen sehen wir hier Scheingewinne. Bei realistischen Zinsen würden diese Schuldenmonster gleich pleite gehen, wie es derzeit in Ökostrom-Branche reihenweise passiert.
Gold und Silber sind viel zu billig:
Der oben verlinkte Artikel ist ein Beispiel dafür, wie derzeit in allen Finanzmedien plötzlich berichtet wird, dass der Goldpreis nach unten manipuliert wurde. Früher waren solche Berichte tabu, jetzt darf alles geschrieben werden. Es kann nur einen Grund für diese plötzlichen „Aufdeckungen“ geben: dass der Goldpreis bald auf seinen der Situation angemessenen Preis steigen wird. Genauso werden die Sparer seit einem Jahr darüber informiert, dass das Ersparte plötzlich weg sein kann.
In verschiedenen Artikeln habe ich darüber geschrieben, dass der seit April 2013 massiv gedrückte Goldpreis dazu dient, das letzte Gold aus dem Markt herauszuschütteln und es so für Chinesen und westliche Insider verfügbar zu machen. Diese Phase dürfte jetzt abgeschlossen sein. Die Insider und Wissenden verkaufen ohnehin kein Gold, denn alle Edelmetall-Händler berichten, dass es seit Mitte 2013 kaum mehr Verkäufe durch das Publikum gibt. Die Masse hält man mit dem niedrigen Goldpreis aber vom Kauf ab, denn diese kauft nur, wenn etwas populär und einen sehr hohen Preis hat.
Systemabbruch durch Krieg?
In meinem letzte Goldmann-Artikel „Der Goldmann sagt... Das Ukraine-Theater“ schreibe ich darüber, dass das Theater, dass derzeit um die Ukraine- und Krim-Krise aufgeführt wird vermutlich nur eine plausible Erklärung für den baldigen Kollaps des Finanzsystems bieten soll. In der seit dem vergangenen Woche überbieten sich die EU und die USA gegenseitig mit Sanktions-Drohungen gegen Russland sowie Hilfen für die neue Regierung in der Ukraine.
Das geht sogar soweit, dass Oligarchen, die dem alten Regime in der Ukraine und Russland nachstehen, von den USA im Ausland verhaftet werden: „Ukraine-Krise: USA ließen Putin-Partner in Wien verhaften“. Dass die Krim für die Ukraine und „den Westen“ verloren ist, ist Tatsache. Am Sonntag gibt es dort ein Referendum für den Anschluss an Russland.
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Russland und im Hintergrund China dazu gedrängt werden sollen, ihre Dollar- und Euro-Währungsreserven abzustossen. Das wäre dann der Tod von US-Imperium, EU und der politischen Klassen in Europa und den USA.
Genau das wollen die sogenannten „verborgenen Eliten“ im Westen, daher werden von ihnen Politik und EU gerade auf jede Weise diskreditiert. Man will die USA aus Europa und speziell Deutschland draussen haben und auch die EU weg haben. Vermutlich sehen wir noch ein militärisches Geplänkel rund um die Ukraine, das sie Märkte in endgültige Panik versetzt. Das ist dann der Tag-X, an dem die Aktien und Wertpapiere sowie Banken crashen und der Goldpreis explodiert. Dieser Tag ist jetzt nahe. Die Preis-Richtung bei Gold und Aktien stimmt aber derzeit.



