Die Umstände bei MH370 der Malaysia Airlines werden immer mysteriöser. Nun wurde offiziell bestätigt, dass das Flugzeug noch rund sieben Stunden nach Verschwinden weiter geflogen ist - nur wohin? - Der Sprit habe für bis zu acht Stunden ausgereicht - also etwa bis nach Kasachstan oder Turkmenistan.
Die Spekulationen um das Schicksal von MH370 werden immer mysteriöser. Die Behörden in Malaysia haben jetzt offiziell bestätigt, dass das letzte Funksignal der Turbinen rund sieben Stunden nach Verschwinden der Maschine empfangen wurde. Leider kann jedoch nicht genau lokalisiert werden, von wo die Signale gesendet wurden. Der Sprit habe für bis zu acht Stunden ausgereicht - also etwa bis nach Kasachstan oder Turkmenistan.
Damit weitet sich der mögliche Flugradius erheblich aus. Bisher wurde davon ausgegangen, dass die Maschine nur vier Stunden weiter flog.
Mit dem 7-Stunden-Radius gibt es laut Behörden zwei Großbereiche, welche entsprechend dem Satelliten-Cover infrage kommen (weil nur bestimmte Satelliten in bestimmten Regionen funktionieren):
Die erste Zone reicht laut offizieller Beschreibung der Behörden von Kasachstan und Turkmenistan bis nach Nord-Thailand.
Die andere Zone erstreckt sich von Indonesien aus in den südlichen Indischen Ozean. Hier kämen neben Indien noch Sri Lanka und ansonsten praktisch nur noch die Malediven und der US-Stützpunkt Diego Garcia in Betracht. Denn ansonsten gibt es im Indischen Ozean keine Landebahn.
Doch auf den offiziellen Flughäfen ist die MH370 ganz offenbar nicht gelandet.
Die Suchaktionen auf der offiziellen Strecke wurden unterdessen abgebrochen, weil mittlerweile als sicher gilt, dass die Maschine einen anderen Weg genommen hat. Nur wieso und warum - diese Frage bliebt ungeklärt.
Klar scheint hingegen, dass jemand an Board gleich nach Beginn des Fluges diverse Ortungsinstrumente deaktiviert hat und später auch den Transponder abschaltete. Das nährt Spekulationen, dass die Maschine möglicherweise entführt wurde. Offiziell gibt es aber dafür keine Bestätigungen.
Die neue Wende in dem Fall ließ bei den betroffenen Familien leichte Hoffnung keimen, dass es vielleicht doch noch Überlebende gibt. Die Chancen dafür sind allerdings sehr gering.



