Auch 2014 werden Menschen in der EU-Zone wieder mit der Zeitumstellung terrorisiert. Der Energiespareffekt wird mittlerweile auch vom Mainstream bezweifelt. Schlimmer noch: Nach der Zeitumstellung passieren mehr Unfälle, manche mit tödlichem Ausgang. - Und immer wieder die selbe Frage: Wird die Uhr nun vor oder zurückgestellt?
Heute wird um 2 Uhr die Zeit um eine Stunde vorgestellt. Der Wahnsinn mit der Zeitumstellung geht weiter. Ein Ende ist nicht abzusehen, obwohl sich kritische Stimmenn mehren.
Länder, die nicht in der EU-Zone sind, haben es gut: Sie können selbst entscheiden, ob sie den Zeitumstellungs-Wahnsinn mitmachen oder nicht. So wurde in Russland die Zeitumstellerei kurzerhand abgeschafft. Ein kluger Entschluss. Nur in Deutschland scheint sowas unmöglich zu sein, dank Brüsseler Vorgaben. Brüssel entscheidet bekanntlich nicht nur über ESM und Co. sondern die Kommissare sind auch dür die Zeit zuständig.
Am Sonntag wird die Zeit also wieder eine Stunde vorgestellt - aus Energiespargründen, wie es offiziell heisst. Doch das ständige Hin und Her bei der Zeit hat erwiesener Maßen Null Effekt auf den Stromverbrauch. Er kann ihn sogar erhöhen. Außerdem drohen gesundheitliche Gefahren für Mensch und Tier.
"Die Zeitumstellung spart so gut wie keine Energie. Die Stromversorger können bereits seit Jahren keine Sparwirkung durch den Dreh am Zeiger erkennen." Das erklärte Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), in Berlin.
Dafür hat die Zeitumstellung erwiesener Maßen andere - manchmal tödliche - Konsequenzen: Beinahe jeder zweite Deutsche soll mit Schlafproblemen zu tun haben, nachdem die Uhr um eine Stunde vorgestellt worden ist. Je nach Konstitution dauert es vier bis vierzehn Tage, bis der Organismus wieder in der Spur ist.
"Auch die Fahrtauglichkeit kann beeinflusst werden", vermutet der Auto Club Europa ACE. Eine Auswertung amtlicher Daten habe ergeben, dass es in den letzten Jahren "fast durchgängig in der Woche nach der Zeitumstellung zu einer Häufung folgenschwerer Verkehrsunfälle mit Personenschaden gekommen ist". Vergleiche man das Unfallgeschehen von sieben Tagen vor der Sommerzeit mit demjenigen unmittelbar danach, so zeige sich ein Anstieg der Unfallzahlen um bis zu 30 Prozent.



