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Jugendarbeitslosigkeit: So zerstört der Euro Europa

Die Europäische Statistikbehörde hat neueste Arbeitslosendaten veröffentlicht. Resultat: in der Eurozone herrscht mit 23,5% die höchste Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Noch schockierender jedoch ist das Ergebnis nach Ländern: So sind in Griechenland über 58% der Menschen unter 25 Jahren arbeitslos. In Spanien sind es über 53%.

 

Das ist die Kehrseite des Euros und der Euro-Krise - welche  man in Deutschland derzeit kaum spürt, in den anderen Ländern der Eurozone jedoch schockierende Ausmaße angenommen hat. Das Europäische Statistikamt veröffentlichte die jüngsten Arbeitslosendaten. Demnach herrscht in der Eurozone eine Arbeitslosigkeit von 11,9%. Dieser Durchschnittswert täuscht jedoch über die Realtiät in den einzelnen Euro-Staaten hinweg und diese sieht bitter aus: So liegt die Arbeitlosigkeit in Griechenland bei 27,5% und in Spanien bei 25,5%.

Die niedrigste Arbeitslosenquote im Euroraum: Österreich 4,8%, Deutschland 5,1% und Luxemburg 6,1%.

 

Jugendarbeitslosigkeit

Noch schockierender ist jedoch die Arbeitslosenquote von jungen Menschen unter 25 Jahren. Hier liegt der Durchschnittswert bei 23,5% in der Eurozone. Er hat sich im Vergleich zum Vorjahreswert nur geringfügig zurückgebildet und ist offenbar nicht auf höheres Arbeitsangebot zurückzuführen, sondern darauf, dass sich manche junge Menschen erst gar nicht mehr beim Arbeitsamt melden.

Besonders erschreckend ist die Situation junger Menschen jedoch in der Südschiene. So sind in Griechenland über 58% der Menschen unter 25 Jahren arbeitslos. In Spanien sind es über 53%. Auch hier gibt es geringfügige Verbesserungen zum Vorjahr. Allerdings ist auch dies offenbar darauf zurückzuführen, dass sich Betroffene erst gar nicht mehr als arbeitslos melden und so aus der Statistik herausfallen. Extrem und weiter auf Rekordniveau die Jugendarbeitslosigkeit in Italien mit 42,3%, in Portugal sind es 35%.

Die jüngsten Arbeitslosenstatistiken zeigen, dass sich die Euro-Krise an den Finanzmärkten vordergründig beruhigt haben mag. Für den Arbeitsmarkt jedoch gilt das Gegenteil. Junge Menschen sind die Hauptopfer des "Euro-Experiments" und die Frage ist, wie lange sie das noch so klaglos hinnehmen.

 

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Quelle: Eurostat


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