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Krim, Crash und Griechenland

Ist in der Eurozone wirklich alles wieder im Lot? Griechische Kapitalmarktfähigkeit wegen Deutschland? Unsicherheit überwiegt Aktienmärkte. Dominierendes geopolitisches Thema: Wie reagiert der Russe? Gerüchte über Probleme bei Banken wegen drohender Kapitalerhöhungen.

 

Die Aktienmärkte global sind wieder zutiefst verunsichert. Der DAX verlor am Donnerstag 200 Punkte. Ausnahmsweise reagierte das Plunge Protection Team in New York nicht. Auch der Dow musste Federn lassen. Das alles wird begründet mit eine sich zuspitzenden Situation in der Ukraine - angezündelt und provoziert letztlich von der EU.

Trotz der vordergründigen Entspannung in der Eurozone halten sich hartnäckig Gerüchte über Prombleme bei den Banken. Das ist auch der Grund, warum die Finanzaktien die größten Verluste verbuchen mussten, allen voran im DAX die Commerzbank. Aber die Deutsche Bank steht auch nicht viel besser da. Hier gibt es Gerüchte, dass eine neue Kapitalerhöhung ansteht. Die Frage ist nur, über wieviele Milliarden? Angeblich fehlen derzeit noch 2 Milliarden - es können aber auch mehr sein.

Das provoziert natürlich Spekulationen über den Bankensektor in der gesammten Eurozone. Der größte Verlierer gestern war die Commerzbank, obwohl dieses Institut theoretisch am meisten profitiert von der angeblichen Kapitalmarktfähigkeit Griechenland. Doch diese wird von Beobachtern in Zweifel gezogen.

 

Griechenlands Rückkehr an den Kapitalmarkt stößt auf Zurückhaltung

Die Rückkehr Griechenlands an den Kapitalmarkt ist bei deutschen Politikern, Bankern und Ökonomen auf Zurückhaltung und sogar deutliche Kritik gestoßen. In einer Umfrage der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) erklärten mehrere der Befragten, die Investoren vertrauten ganz augenscheinlich weniger Griechenland als vielmehr der Bereitschaft Deutschlands und Frankreichs, die Euro-Zone um jeden Preis zusammenzuhalten.

"Dass Griechenlands Gläubiger das mitmachen, liegt nur an den Rettungsschirmen", sagte der Präsident des ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn. Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, erklärte, die schwierigste Phase der Euro-Krise stehe den Regierungen noch bevor. Nötig seien weitere Strukturreformen, auch in Deutschland, sowie eine veränderte Architektur der Euro-Zone.

Wenn nicht entschieden gehandelt werde, drohten zudem in vielen Ländern Stagnation, Deflation und hohe Arbeitslosigkeit. Die Vizechefin der Linkspartei, Sahra Wagenknecht verwies auf die Vielzahl ungelöster Probleme in der EU. "Wer in dieser Situation von einem Ende der Krise redet, verwechselt die Welt der Spekulanten mit der realen Wirtschaft", sagte sie.

Der Vorstandssprecher der eurokritischen AfD, Bernd Lucke, sagte, Athen habe es mit dem "Rundum-Sorglos-Paket" für Anleger geschafft, Risiken von den griechischen auf die europäischen Steuerzahler zu verschieben.

Der CSU-Politiker Peter Gauweiler bezeichnete die aktuelle Situation gar als "Alarmsignal". Seine Begründung: "Die Marktteilnehmer haben schon wieder jedes Risikobewusstsein verloren. Die Investoren wiederholen exakt die Fehler, die die Krise verursacht haben: Sie finanzieren einen Schuldner, der zur Rückzahlung definitiv nicht in der Lage sein wird. Bezahlen müssen diesen Wahnsinn die Steuerzahler der Geberländer. Profiteure sind allein die Investoren."

Auch für den ehemaligen Vorstandschef der Deutschen Bank, Josef Ackermann ist die Euro-Krise noch nicht ausgestanden. "Der Strukturwandel, der notwendig ist, um die erforderliche Wettbewerbsfähigkeit herzustellen, ist schmerzhaft und braucht Zeit. Die Krisenländer haben ihn zwar eingeleitet, aber noch lange nicht vollendet", sagte er der SZ.

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