Für eine Freihandelszone und gegen einen Handelskrieg sprechen laut Sinn aber nicht nur politische, sondern auch starke ökonomische Gründe: „Der Einschluss Russlands in ein Freihandelsabkommen könnte sich für alle Beteiligten als wahre Goldgrube erweisen. Der Freihandel mit einem Land, dessen Spezialisierung auf Rohstoffe komplementär zur Industrie-Spezialisierung Westeuropas liegt, verspricht besonders große Handelsgewinne – viel größere jedenfalls als der Freihandel zwischen ähnlichen Volkswirtschaften.“
Die ökonomische Destabilisierung Russlands hingegen „würde das Land radikalisieren und die Welt in die Zeit des Kalten Krieges zurückwerfen“, prognostiziert der ifo-Chef in der WirtschaftsWoche.



