Viele Wege führen nach Rom oder zur kostenlosen Autobewertung!
Bis zu 30 Prozent an Wert verliert jedes Auto in den ersten zwei Jahren nach Neuzulassung. In den darauffolgenden Jahren sind es konstant etwa weitere fünf Prozent. Unterschiedliche Faktoren beeinflussen den Wertverlust, etwa technische Daten wie die Automarke, das Fahrzeugmodell und die Ausstattung, aber auch Einflüsse aus der Umwelt und der ständige Gebrauch sorgen für eine Änderung des Fahrzeugpreises.
Wer ein Auto verkaufen will, wird sich zwangsläufig mit diesem Thema auseinandersetzen und den aktuellen Marktwert seines Autos in Erfahrung bringen. Soll das Auto via Inserat über das Internet verkauft werden, ist es möglich, eine Preiseinschätzung zu seinem eigenen Auto einzuholen, indem andere Anzeigen durchgesehen und sich an ähnlichen Modellen orientiert wird. Viele Autobörsen bieten auch eine online Fahrzeugbewertung an.
Diese funktioniert über ein ähnliches Prinzip: Nach Eingabe technischer Fahrzeugdaten berechnet das System einen Durchschnittspreis, der sich aus einem Vergleich der bereits bestehenden Angebote zusammensetzt. Diese Form der Wertermittlung dient allein zur ersten Orientierung und ist eine gute Möglichkeit, wenn man sein Auto privat in einer Autobörse verkaufen will. Zu beachten ist hier, dass das Angebot nicht zu hoch sein darf, weil sich sonst kein Käufer meldet.
Ist der Preis zu niedrig angegeben, besteht die Gefahr, das Auto unter Wert zu verkaufen. Eine weitere Option der Wertermittlung stellen sogenannte Schätzlisten dar. Die berühmteste auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt ist die Schwacke Liste. Für ein Entgelt von 8,70 Euro erhalten Autobesitzer eine fundierte Autobewertung im PDF-Format. Wer für seine Autobewertung nichts bezahlen möchte, kann auch den Service der Deutsche Automobil Treuhand GmbH nutzen, welcher nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert.
Die 1931 gegründete DAT vergleicht über 70.000 Ein- und Verkaufswerte des Automarktes und liefert einen Schätzwert zu jedem Gebrauchtwagen, bis zu einem Alter von 12 Jahren. Der Endverbraucher gibt entweder die Hersteller- und Typschlüsselnummer (HSN / TPN) oder die technischen Daten des Autos in das System ein und erhält daraufhin den geschätzten Wert. Da eine Vielzahl an aktuellen Basisdaten zu Grunde liegen, können solche Schätzlisten für eine fundierte Wertermittlung nützlich sein. Problematisch wird die Online-Wertermittlung jedoch immer dann, wenn es sich um ein älteres Modell handelt, was sich jedoch in einem sehr guten Zustand befindet. Das System gibt einen marktorientierten Wert aus, berücksichtigt jedoch nicht den tatsächlichen Pflegezustand des Autos. Dasselbe gilt für einen Jahreswagen, der unzählige Gebrauchsspuren aufweist und deshalb einem höheren Wertverlust unterlegen ist.
Zu empfehlen ist in jedem Fall der Blick eines Experten, denn nur so wird der individuelle Zustand des Gebrauchtwagen in die Wertermittlung einbezogen. Dasselbe gilt für zusätzliches Zubehör, wie Dachgepäckträger oder ein extra Reifensatz. Der Weg zu einem professionellen Gutachter kann allerdings teuer werden und Kosten im dreistelligen Eurobereich verursachen.
Eine Alternative, welche die Vorteile einer schnellen Online-Bewertung und den Blick des fachkundigen Gutachters vereint, sind moderne Ankaufunternehmen wie jetztautoverkaufen.de. Zunächst erhält der Fahrzeughalter nach Eingabe der wichtigsten technischen Daten einen Orientierungswert, anschließend erfolgt eine kostenlose Begutachtung in einer Filiale. Darüber hinaus hat man hier die Option, sein Auto im Anschluss direkt zu verkaufen und spart sich den Aufwand des Privatverkaufs.



