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Pharmagroßhandel will Deregulierung

Pharmagroßhändler verlangen nach Deregulierung

 

In Zeiten des demografischen Wandels nehmen Apotheken und ihre Zulieferer einen immer größeren Stellenwert in der Gesellschaft ein. Ihre Aufgaben wachsen täglich: Nicht nur, dass die Komplexität und das Angebot der Medikamentenauswahl immer mehr ansteigt, auch die Menge der geforderten Medikamente erhöht sich täglich. Dabei können die Deutschen sich kaum ¸ber die Logistik des Pharmahandels beschweren: Eine Apotheke wird täglich bis zu fünf Mal mit neuen Arzneimitteln beliefert. Der Pharmagroflhandel leistet hier herausragende Arbeit, die für zufriedene Apotheken und somit auch für zufriedene Bürger sorgt. Nur der Groflhandel selbst kann bei seinen enormen Leistungen kaum Gewinne verzeichnen.

 

Ein Pharmagroflhandel ist in Deutschland enormen Regulierungen unterworfen. Bei einigen Groflhändlern, wie etwa Celesio, führte dies im Jahr 2012 sogar zu roten Zahlen, da sie wegen der Regulierungen kaum Gewinne einfahren können. Der Wunsch nach Deregulierung und einer festeren internationalen Allianz etwa mit US-Mitbewerbern wird immer stärker.

Der Grund für den schlechten Stand der Pharmagroflhändler in Deutschland liegt in den gesundheitspolitischen Grenzen, die ihnen hier gesetzt werden. Anders als andere Unternehmen können Pharmagroflhändler nicht frei in der Marktwirtschaft agieren, sondern sie m¸ssen sich einer Regulierung des Staates beugen. Das beginnt damit, dass verschreibungspflichtige Medikamente und deren Preise vom Staat festgelegt werden. Diese machen zwar einen Groflteil der Einnahmen der Händler aus, sollen nach Vorgaben des Staates hier aber einen Sparkurs fahren. Frei sind die Pharmagroflhändler lediglich bei den Rabatten, die sie den einzelnen Apotheken gewähren können. Das führt zwangläufig zu einem Wettbewerb, bei dem die Händler sich gegenseitig unterbieten. Wer den Auftrag letztlich erhält, hat den geringsten Preis für die hergestellten Medikamente geboten, somit selbst aber auch nur geringe Einnahmen.

Welche Lösungen gibt es?

Unternehmen wie Celesio, die alleine mit dem Handel von Medikamenten nicht über die Runden kommen, betreiben darum selbstständig eigene Apotheken. Bei Celesio sind es inzwischen 2.200 eigene Apotheken, weitere sind als Netzwerk unter der Marke Lloydspharmacy bekannt. Noch sind in Deutschland solche Apothekennetzwerke zwar verboten, der ehemalige Konzernchef von Celesio, Markus Pinger, sieht allerdings in der Entwicklung eines eigenen Apothekennetzwerks die einzige Lösung für die Zukunft. Eine Deregulierung der Märkte fand bereits in Amerika, Groflbritannien, Chile, Kanada und Irland statt. Nur in einem Verbund hätten Apotheken weiterhin die Möglichkeit gegen andere Ketten anzukommen, eigenständig zu bleiben und weiterhin von guten Konditionen zu profitieren. Eine übergeordnete Marke könnte eine vertrauensbasierte Kundenbindung aufbauen und ihren Fokus vor allem auf Service und Innovation legen.


Dieser und andere Lösungsvorschläge erscheinen immer wieder, doch bis jetzt hat sich nur einer schlussendlich durchgesetzt. Der US-Gesundheitskonzern McKesson hat offiziell bestätigt, dass der Pharmagroflhandel Celesio von ihm übernommen wurde. Man kann nur hoffen, dass in Zukunft auch andere Lösungen zur Umsetzung kommen.

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