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Gas-Engpass wg Ukraine

Experte warnt vor Gas-Engpass wegen der Ukraine. „Es besteht die Gefahr, dass Kiew – wie schon 2006 – seine europäischen Freunde wieder in die Solidaritätspflicht nimmt, indem es im Fall eines russischen Lieferstopps die für Europa bestimmten Energielieferungen beansprucht“

 

Der außenpolitische Experte Josef Braml hat davor gewarnt, dass die Ukraine für Westeuropa bestimmte Gaslieferungen für sich abzweigen könnte, falls Russland einen Lieferstopp gegen das Land verhängt. „Es besteht die Gefahr, dass Kiew – wie schon 2006 – seine europäischen Freunde wieder in die Solidaritätspflicht nimmt, indem es im Fall eines russischen Lieferstopps die für Europa bestimmten Energielieferungen beansprucht“, schrieb er in einem Beitrag für den ifo Schnelldienst, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Braml arbeitet für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin.

 

„Mittels exklusiver bilateraler Abkommen mit europäischen Unternehmen könne aber auch Russland seine Energiemacht nutzen, um die Nachfragekonkurrenz zu verschärfen und damit auch die Staaten und Energieunternehmen Europas gegeneinander auszuspielen“, analysierte Braml weiter. „Dem Kreml ist es gelungen, mit seinen Pipelineplänen (Blue Stream) die europäischen Anstrengungen zur Diversifizierung (Nabucco) zu untergraben“, beklagte Braml.

 

„Im Licht der gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Russland und Europa erscheinen westliche Drohungen widersinnig, durch den Verzicht auf Öl- und Gasimporte das russische Regime an seiner empfindlichsten Stelle treffen zu wollen. Gleichwohl ist zu hoffen, dass die Europäer diese Krise nutzen werden, um ihre Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern. Obschon dazu längerfristige Anstrengungen nötig sind, ist es höchste Zeit, damit anzufangen.“ Denn auch die russische Führung sei im Begiff, sich schrittweise aus der gegenseitigen Abhängigkeit von Europa zu lösen.

 

Auch heute bleibe die russische Führung allerdings gut beraten, ihre wichtigsten Abnehmer in Westeuropa nicht zu verprellen. „Denn die Stabilität des russischen Regimes, dessen sozial- und wirtschaftspolitischen Leistungen für seine Bürger viel zu wünschen übrig lassen, hängt wesentlich von den Einnahmen aus den Energieexporten ab. Sollten die verkauften Mengen an Öl und Gas oder der dafür veranschlagte Preis spürbar sinken, wäre auch Putins autokratische Herrschaft massiv gefährdet. Die russische Führung wird deshalb versuchen, ihre Kundschaft zu erweitern“, schrieb Braml.

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