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Merkel: Euro-Krise nicht vorbei

Merkel in der F.A.Z.: „Euro-Krise noch nicht überwunden“ - „Ich werde daher weiter dafür werben, dass wir innerhalb der Eurozone enger und verbindlicher wirtschaftlicher zusammenarbeiten müssen."
 
 
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält die Euro-Krise trotz aller Fortschritte noch nicht für überwunden. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Freitagsausgabe) sagte Merkel, sie teile die Auffassung der Geschäftsführenden Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, die vor einer „trügerischen Ruhe“ an den Finanzmärkten und einem erlahmenden Reformeifer in Europa gewarnt hatte.

„Ich werde daher weiter dafür werben, dass wir innerhalb der Eurozone enger und verbindlicher wirtschaftlicher zusammenarbeiten müssen." Es müsse das Ziel der Europäer sein, wettbewerbsfähig in der Welt zu sein. „Wir müssen immer wieder überprüfen, wo wir in der Hinsicht stehen.“ Zur umstrittenen Rentenpolitik der Berliner Koalition sagte die Kanzlerin, alle Pläne der Bundesregierung fügten sich in das Konzept der Rente mit 67: „Vorübergehende Sonderregelungen soll es nur für diejenigen geben, die mit 45 Beitragsjahren sehr lange gearbeitet haben. Diese Sonderregelung werde 2029 auslaufen. „Dann wird man auch nach 45 Beitragsjahren wieder erst mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können.“
 

 

NSA: „Amerika muss deutsches Recht beachten“
 
In der Affäre um den amerikanischen Geheimdienst NSA verlangt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Einhaltung deutschen Rechts. Sie habe gegenüber dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama „wiederholt deutlich gemacht, dass wir bei der Datenerfassung durch die NSA erwarten, dass auf deutschem Boden deutsches Recht beachtet wird“, sagte Merkel in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Freitagsausgabe).
 
Sie fügte hinzu: „Der Zweck darf nicht die Mittel heiligen.“ Gleichzeitig verteidigte die Bundeskanzlerin die geheimdienstliche Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten: „Die Zusammenarbeit unserer Nachrichtendienste zum Schutz unserer Bürger zum Beispiel vor terroristischen Angriffen ist unverzichtbar.“ Deutschland könne sich keinen besseren Partner als die Vereinigten Staaten wünschen.
 
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