Gut zwei Monate nach Verschwinden von Malaysia Airlines MH370 gibt es bereits den ersten Film zum Thema. Der Streifen wurde in Cannes vorgestellt. Die Handlung dreht sich um eine Entführung. Von chinesischer Seite wird die Veröffentlichtung des Films verurteilt.
MH370 "The Untold Story" ("Die unerzählte Geschicht"), so lautet der Titel eines neuen Filmes, der demnächst in die Kinos kommen soll. In dem Streifen werden die angeblichen Hintergründe des Verschwindens der Maschine erzählt. Die Handlung beschreibt eine Entführung.
Erstaunlich an dem Film ist die Kürze der Dreharbeiten: kaum zwei Monate nach Verschwinden der Maschine ist der Streifen schon fertig. Der chinesische Botschafter in Malaysia verurteilte die Veröffentlichung des Dramas als verfrüht und ungerecht gegenüber den Hinterbliebenen.
Regisseur Rupesh Paul schrieb das Drehbuch angeblich innerhalb von 20 Tagen und es beschreibt, wie zwei Journalisten den wahren Ursachen des Verschwindens von MH370 auf den Grund gehen.
Zuvor gab es immer wieder Gerüchte, die Maschine könnte in Diego Garcia oder Afghanistan gelandet sein.
Auch die Ladung wirft einige ungelöste Fragen auf, weil in der Passagiermaschine angeblich hochexplosive Lithium-Batterien transportiert wurden. Doch auch hier gibt es unterschiedliche Versionen, wie schwer die Ladung war. Aus dem Frachtbrief gehen jedenfalls einige Widersprüche hervor, die bis heute ungeklärt sind.
Merkwürdigerweise erklärte Inmarsat erst heute, die kompletten Daten des Fluges herauszugeben, um den Suchradius einzuschränken. Die Hilfe kommt etwas spät und die Frage bleibt: warum erst jetzt und nicht gleich nach dem Absturz?
Es scheint fast so, als wenn das Mysterium um MH370 immer größer wird.
Hier gehts zumm FILM-TRAILER



