Bei der Commerzbank geht langsam die Luft raus. Ein Analyst senkt das Kursziel von 14 auf 13 Euro. Insgesamt belastet den Bankensektor die Klagewelle aus den USA.
Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für die Commerzbank von 14 auf 13 Euro gesenkt. Die Einstufung wird auf "Halten" belassen. Thorsten Küfner vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR rät aktuell, nicht in die Aktie einzusteigen. "Weder Chart noch Fundamentaldaten sprechen für Aktie"
Der Bund will seine Anteile an der Commerzbank nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" mindestens bis 2016 behalten. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums bestätigte in Berlin: "Die Bundesregierung plant momentan nicht, ihre Anteile zu veräußern."
Nach wie vor negativ wirkt sich die Klagewelle gegen den europäischen Bankensektor durch die USA aus. Sollte es tatsächlich zu einer Verurteilung von BNP kommen und eine Rekordstrafe von 10 Mrd. Dollar verhängt, könnte das auch andere Finanzinstitute erschüttern. In Deutschland ist die Deutsche Bank im Visier der US-Ermittler wegen angeblichen Verstoßes gegen Sanktionen und Hypothekengeschäften.



