Das Rätsel um die MH370 ist bisher ungelöst. Nun wollen Hinterbliebene eine Fonds gründen und damit Informanten locken, welche Auskunft über das wirkliche Schicksal der verschwundenen Malaysia Airlines Maschine geben können.
Hinterbliebene und Verswandte der Opfer von MH370 haben genug von falschen Fährten und Fehlinformationen. Sie wollen die Suche jetzt selbst in die Hand nehmen. Per crowd-funding sollen 3 Millionen Dollar gesammelt werden. Ziel und Zweck: Mit dem Geld sollen Informanten und Auskunftgeber gesucht werden, die möglicherweise über das Schicksal der Maschine Bescheid wissen. Als Belohnung wird eine hohe Summe ausgelobt. Die Mutter eines Passagiers sagte einer australischen Zeitung: "ich bin überzeugt davon, dass es jemanden gibt, der weiß, was mit MH370 passiert ist."
Die Crowdfunding-Akton soll am Montag beginnen. Spender können sich auch mit kleinen Beiträgen beteiligen. Die Webseite soll Montag veröffenticht werden unter dem Titel: ‘Reward MH370: The Search for the Truth’ .
Der ehemalige Premier-Minister von Malaysia ist davon überzeugt, dass die CIA die Hände im Spiel hatte beim Verschwinden von MH370. Vorwurf: Medien und Politik wollen die wahren Ursachen in der Affäre um die verschollene Boeing vertuschen. Möglicherweise wurde die Maschine ferngesteuert.
Mahathir Mohamad, 1981 bis 2003 amtierende Premierminister von Malaysia, schreibt:
„Was rauf geht, muss auch wieder runter kommen. Flugzeuge können aufsteigen und für lange Zeit oben bleiben. Aber auch sie müssen letztlich irgendwann wieder runter kommen. Sie können sicher landen, oder abstürzen, aber Flugzeuge verschwinden nicht einfach. Auf jeden Fall nicht heutzutage, bei all den starken Kommunikationssystemen, Funk- und Satellitentracking und Kameras ohne Film, die fast unbegrenzt funktionieren und enorme Speicherkapazitäten haben.“
Gegenüber dem Sydney Morning Herald zufolge sagte er: „Das Flugzeug ist irgendwo, vielleicht auch ohne die MAS (Malaysia Airlines)-Markierungen.“
„Es ist Zeit- und Geldverschwendung nach Wrackteilen oder Ölspuren zu suchen, oder nach Pings von der Black-Box zu horchen“, so der ehemalige Premier auf seinem Blog. In seinem Beitrag listet er 11 Punkte auf und behauptet, die CIA oder Boeing könnten die Kontrolle der Boeing 777 übernommen haben.
Mohamad weiter: „Boeing und bestimmte Agencies haben eindeutig die Möglichkeiten, einen kommerziellen Airliner wie MH370 B777 per „unterbrechungsfreier Kontrolle“ zu übernehmen. Nachdem jemand direkt oder ferngesteuert das Equipment zur Übernahme der Flugkontrolle aktiviert hat, haben die Piloten von MH370 die Kontrolle über ihr Flugzeug verloren.“
„Die ganze Ausstattung der Kommunikation und des GPS muss doch von Boeing installiert worden sein. Wenn sie versagten, oder abgeschaltet wurden, muss Boeing wissen wie das gemacht werden kann. Sicher würde Boeing versichern, dass sie nicht einfach so ausgeschaltet werden können, da sie lebenswichtig für die Sicherheit und Funktion des Flugzeug sind.“
Er forderte Boeing auch auf, ihr sogenanntes „Anti-Terror-Auto-Landesystem“ zu erläutern.



