Achtung Autofahrer: Wer sich in der Schweiz ein Auto leiht und damit über die Grenze fährt, der macht sich des Auto-Schmuggels schuldig. So bestimmt es eine neue EU-Vorschrift. Ein armer Rentner musste jetzt dafür 15000 Euro Strafe zahlen.
Knapp 15.000 Euro Strafe
Er dürfe erst weiterfahren, wenn er 14.767,16 Euro Strafe gezahlt hätte, außerdem müsse er mit einer Verurteilung rechnen, so die österreichischen Behörden.
Das Verbrechen: Der arglose Rentner war mit einem Auto, das weder ihm gehörte noch in der EU zugelassen war, in die Europäische Union eingereist, ohne dies den Zollbehörden anzugeben. Das erfüllt laut EU-Vorschrift seit einiger Zeit den Straftatbestand des Schmuggels. Allerdings kennt dieses neue Gesetz kaum jemand. Deshalb tappen immer wieder arglose Autofahrer in die Falle und werden kräftig abkassiert.
Im vorliegenden Fall wurde der 73-Jährige schließlich von seinem Schwiegersohn ausgelöst. Das Zollamt Feldkirch verzichtete auf ein Strafverfahren, es blieb bei einem Verweis. Sein Geld bekommt er allerdings nicht zurück.



