AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

NSA: TOR-User sind Extremisten

Der US-Geheimdienst forscht gezielt Nutzer des Anonymisierungsnetzwerks Tor aus. Internetnutzer, die auf das Tor-Netzwerk zugreifen, werden in einer Kommentarspalte zum Quellcode des NSA-Programms als XKeyscore als „Extremisten“ gekennzeichnet. 

WM-News-Ticker          WEITERLESEN

 

Angesichts der jüngsten NSA-Enthüllungen fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) die Bundesregierung und den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags auf, endlich den Weg für eine vorbehaltlose Untersuchung der US-Überwachungsaktivitäten gegen deutsche Bürger freizumachen. Der US-Geheimdienst forscht nach Informationen von NDR und WDR gezielt Nutzer des Anonymisierungsnetzwerks Tor aus – darunter auch deutsche IP-Adressen, die eindeutig als Überwachungsziel gekennzeichnet seien.

„Verschlüsslungsprogramme und das Tor-Netzwerk sind unerlässliche Werkzeuge, mit denen sich Journalisten und Menschenrechtsaktivisten in vielen Ländern der Welt gegen Zensur und Verfolgung zu schützen versuchen. Dass die NSA ausgerechnet diese Menschen gezielt ausspäht, offenbart den ganzen Zynismus der aus dem Ruder gelaufenen US-Überwachungspolitik“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Angesichts dieser Enthüllungen muss die Bundesregierung endlich ihre Strategie aufgeben, den NSA-Skandal auszusitzen und bei der Aufklärung die entscheidenden Fragen auszuklammern.“

Internetnutzer, die auf das Tor-Netzwerk zugreifen, werden laut NDR und WDR in einer Kommentarspalte zum Quellcode des NSA-Programms als XKeyscore als „Extremisten“ gekennzeichnet. Der Geheimdienst speichert den Informationen der beiden Rundfunksender zufolge auch gezielt die Verbindungen von Menschen, die im Internet etwa nach Verschlüsselungssoftware suchen oder die Webseite des Tor-Netzwerks besuchen.

Unhaltbar geworden ist mit den jetzt bekannt gewordenen Informationen nicht zuletzt die Behauptung der Bundesregierung, gegen die umfassende NSA-Überwachung könnten sich die Bürger letztlich nur selbst schützen, indem sie etwa ihre elektronische Kommunikation verschlüsseln. Vielmehr ist nun politisches Handeln angezeigt, um dem US-Überwachungsapparat Einhalt zu gebieten. Denn die neuen Erkenntnisse zeigen auch, dass sich die Überwachung durchaus beschränken lässt, wenn dies politisch gewollt ist.

Auch die jahrelange enge Zusammenarbeit des Bundesnachrichtendienstes mit der NSA bei der Überwachung eines Datenknotenpunkts in Frankfurt (http://bit.ly/1v64bqJ) erscheint nun in einem noch problematischeren Licht. Sie muss dringend aufgearbeitet werden.

Die US-Regierung sollte nach den jüngsten Enthüllungen dringend zeigen, dass es ihr ernst ist mit dem erklärten Ziel, verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen. Präsidentenberater John Podesta hatte vergangenen Freitag beim transatlantischen „Cyberdialog“ in Berlin auf Bemühungen seiner Regierung verwiesen, den Schutz der Privatsphäre auch von ausländischen Bürgern gesetzlich festzuschreiben. Den USA gehe es nicht darum, einfache Bürger auszuspionieren.


BEITRAG ZUR INTERNETFREIHEIT: ROG UNTERSTÜTZT TOR-NETZWERK

ROG betreibt im Rahmen seines Engagements für den sicheren und unzensierten Zugang zum Internet selbst einen Knotenpunkt für das Anonymisierungsnetzwerk Tor. Tor – kurz für „The Onion Routing“ – schützt Internetnutzer, indem es ihren Datenverkehr anonymisiert und so verhindert, dass er von Unbefugten mitgelesen und analysiert wird. Dazu werden die Datenströme verschlüsselt und auf zufälligen, wechselnden Routen über jeweils drei Server geleitet, von denen jeder nur seine unmittelbaren Vorgänger und Nachfolger kennt. Das Netzwerk ermöglicht auch den Zugriff auf zensierte Webseiten – sei es aus Ländern wie China, Vietnam oder Iran, aus öffentlichen WLAN-Netzen etwa in Hotels und Flughäfen oder aus den Netzwerken von Arbeitgebern wie dem US-Militär.

Durch die Enthüllungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden ist schon länger bekannt, dass die NSA und ihr britisches Pendant GCHQ sowie die US-Bundespolizei FBI gezielt versucht haben, Nutzer des Tor-Netzwerks zu überwachen und zu identifizieren (http://bit.ly/176iwqq). Allerdings gelang ihnen dies wohl nur in sehr begrenztem Umfang. Nach Einschätzung von Verschlüsselungsexperten ist die Technologie weiterhin als sicher zu betrachten.

ROG rät auch angesichts der jüngsten Erkenntnisse weiterhin zur breiten Nutzung von Anonymisierungs- und Verschlüsselungsdiensten: Je öfter und von je mehr Menschen solche Dienste genutzt werden, desto schwieriger wird es für Geheimdienste, besonders schutzbedürftige Menschen wie Journalisten und Aktivisten in der Masse der Daten ausfindig zu machen.


ROG hat im Rahmen seines Einsatzes für Internetfreiheit ein Handbuch mit zahlreichen Empfehlungen und Anleitungen zur Online-Sicherheit zusammengestellt: www.wefightcensorship.org/
online-survival-kithtml.html. Für eine geschützte Kontaktaufnahme sind alle Mitarbeiter der ROG-Geschäftsstelle über verschlüsselte E-Mails erreichbar. Die entsprechenden PGP-Schlüssel finden Sie unter www.reporter-ohne-grenzen.de/ueber-uns/team/.

Weitere Informationen zum Einsatz von ROG für die Informationsfreiheit im Internet finden Sie unter www.reporter-ohne-grenzen.de/
themen/internetfreiheit/.


 

 

 

 

 

 

 

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Nachdem die schwarz-rote Koalition eine Einigung bei der Reform des europäischen Asylsystems GEAS gefunden hat, ist offen, ob Teile der Vorschläge von allen Bundesländern umgesetzt werden.

Mehrere [ ... ]

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt bei vernetzten chinesischen Elektroautos vor Sicherheitsrisiken durch mögliche externe Zugriffe.

"Prinzipiell ist es möglich, dass Angreifer [ ... ]

Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW), Moritz Schularick, verlangt nach mehr Koordination der deutschen Wirtschafts-, Verteidigungs- und Außenpolitik durch das Bundeskanzleramt.

"Wir [ ... ]

Die Heizungsindustrie hat im vergangenen Jahr 627.000 Geräte in Deutschland abgesetzt. Das ist der niedrigste Stand seit 2010.

Nach dem bereits starken Einbruch der Verkaufszahlen im Jahr davor stand [ ... ]

Mit einem staatlich verwalteten Bürgerfonds nach schwedischem Vorbild wollen die Grünen die private Altersvorsorge umbauen.

Das geht aus einem Beschlussantrag der Grünen-Bundestagsfraktion [ ... ]

Bei den Musterungen für den neuen Wehrdienst wird es nach den Worten von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) keine Demütigungen geben.

"Die Mediziner legen fest, welche Untersuchungen notwendig [ ... ]

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann fordert von den Sozialdemokraten Entgegenkommen beim Bundestariftreuegesetz. Das Gesetz liegt seit Oktober im Parlament zur Befassung.

"Wir haben erste Indikatoren, [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.