Mit dem Angebot eines Assoziierungsabkommens entzündete die Brüssel letztes Jahr die Lunte, welche in der Ukraine angelegt war. Ziel: Weltkrieg?
Von MIchael Mross
Was Hitler nicht geschafft hat, die EU macht’s möglich: Die Großmachtphantasien von Brüssel reichen mittlerweile bis nach Vorderasien.
Das ganze geschieht natürlich unter dem Deckmantel der „Demokratisierung“. Dass sich allerdings nicht alle Ukrainer von Brüssel beglücken lassen wollen, war von Anfang an klar. Die Ukraine war von Anfang an ein Pulverfass, dessen Lunte von der EU bewusst entzündet wurde.
Mit der Demokratisierung hat der Westen ja in letzter Zeit bekanntlich viel Erfolg gehabt: Man blicke nur nach Libyen oder den Irak. Jetzt steht die Ukraine vor dem Zerfall.
Alles, was in der Ukraine derzeit passiert, ist programmiert. Es ist der Stoff, aus dem Krieg entsteht. Weltkrieg.
Ein vorbereitender Informationskrieg dazu ist in vollem Gange. Ich bin nun kein Freund Putins, aber die Dämonisierungskampagne gegen Russlands Präsidenten hat das Niveau des 3. Reiches schon längst unterschritten.
Der Abschuss von MH17 ist ein entsetzlicher Höhepunkt in dieser gefährlichen Schlammschlacht. Statt Aufklärung betreibt der Westen das billige Spiel der Demagogie.
Weil die Auseinandersetzungen und die Eskalation in der Ukraine bisher offenbar nicht ausreichten, um den Krieg voran zu treiben, hat der Westen jetzt MH17 abschießen lassen. Eine andere Interpretation der Ereignisse erschließt sich mir derzeit nicht.
Mit dem Abschuss erreicht man genau das, was die Demagogen im Westen brauchen: Den Hass der Bevölkerung gegen Russland zu schüren – um demnächst einzumarschieren?
Sicher, es ist eine ungeheuerliche Vermutung, dass die Ukraine selbst MH17 abgeschossen hat. Doch genau das ist der Puzzlestein, den der Westen braucht, um die Situation weiter eskalieren zu lassen: Man holt in der Ostukraine ein Passagierflugzeug vom Himmel und gibt Putin die Schuld. Dass es sich dabei ausgerechnet um eine Maschine von Malaysia Airlines handelte, gibt zu weiteren Spekulationen Anlass, die ich hier aber nicht vertiefen möchte.
Der Westen tut unterdessen alles, um die Ursachenforschung zu behindern. Die Ukraine bombt weiterhin an der Absturzstelle rum. Warum wohl? Wenn Kiew an Ursachenforschung interessiert wäre, wäre ein Waffenstillstand oberstes Gebot.
Warum verheimlichen ukrainische Behörden bis heute Funkgespräche zwischen MH17 und den Fluglotsen?
Wo sind denn die Berge von Beweismitteln, welche die USA angekündigt hat, um Separatisten und Russland die Schuld zu geben? Fehlanzeige.
Wo sind die Satellitenaufnahmen, die bezeugen, dass der Abschuss durch Separatisten erfolgte? Wenn es diese bis heute nicht gibt, liegt nur ein Schluss nahe: Die Beweismittel beweisen das Gegenteil von dem, was in der Propaganda behauptet wird. Nicht die Rebellen haben den Abschussknopf gedrückt, sondern die Ukraine selbst – möglicherweise gesteuert durch westliche Scharfmacher!
Und diese Scharfmacher sitzen nicht nur in den USA sondern auch in Brüssel. Insofern trifft Brüssel in jedem Fall eine Mitverantwortung für MH17 Tragödie.
Ohne Assoziierungsabkommen keine MH17 Absturz!
Aber damit ist die Geschichte noch nicht zu ende. Am Wochenende schickten die Niederlande und Australien Militäreinheiten in das Wespennest Ostukraine. Unverhohlen wird auch mit einem bewaffneten Militäreinsatz gedroht, sollten den als „Militärpolizei“ deklarierten Truppen etwas zustoßen.
Was jetzt passiert ist ebenfalls programmiert. Die Ukraine bombt weiter, es kommt zu Toten auch bei der westlichen Militärpolizei. In der Presse wird dann zu lesen sein, dass böse Rebellen unterstützt von Putin dafür verantwortlich seien.
Was dann passiert, wage ich mir gar nicht auszumalen.



