Die EU hob klammheimlich Waffenembargo gegen Ukraine auf. Moskau: „Die EU wird alles nur Mögliche tun, um Spannungen in der Ukraine zu schüren“. EU-Präzisionswaffen in der Ukraine könnten auch gegen Russland zum Einsatz kommen. In diesem Fall wäre ein Gegenschlag angemessen.
Die Aufhebung von Beschränkungen für den Export von Militärtechnologien und –Ausrüstung an Kiew durch die EU können in umkämpften Gebieten der Ostukraine nach Expertenansicht Präzisionswaffen eingesetzt werden. „Die EU wird alles nur Mögliche tun, um Spannungen in der Ukraine zu schüren“, sagte Valeri Schnjakin, Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Föderationsrates, am Samstag in Moskau.
„Die Konfrontation in der Ukraine geht in eine neue Phase über. Zu Spionagezwecken werden bereits Drohnen eingesetzt. Die ukrainische Armee aktiviert ihre Handlungen gegen die Volkswehr. Dabei werden die Europäer verbal ihre Treue zum Friedensprozess bekunden, in Wirklichkeit aber ihre eigenen und US-amerikanische Interessen in der Region durchsetzen“, betonte der Militär.
Präzisionswaffen in der Ukraine könnten nach seiner Meinung auch gegen Russland zum Einsatz kommen. In diesem Fall wäre ein Gegenschlag angemessen. „Wir müssen härter antworten, Sanktionen gegen uns sind bereits verhängt“, sagte Schnjakin.
Zuvor hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow den Einsatz von Präzisionswaffen gegen Stellungen in der Ukraine nicht ausgeschlossen, von denen das russische Territorium unter Beschuss genommen wird.



