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SPIEGEL-Abo: Massenkündigungen?

Niemals zuvor ist ein SPIEGEL-Titel so vehement auf Ablehnung gestossen wie "STOPPT PUTIN JETZT" in Verbindung mit MH17. Doch das Blatt ignoriert Kritik und steht fanatisch zu seiner Aussage. - Angeblich soll es deshalb zu massenhaften Abo-Kündigungen gekommen sein.


Eine Redaktion, die so ein Titelbild mit Story freigibt, ist nicht das, was ich mit einem Abo unterstützen kann. Heute oder morgen geht ihnen die Kündigung meines Abos zu.

Einer von Tausenden Kommentaren unter dem SPIEGEL-Titel letzte Woche. Gerüchteweise sollen über Tausend Abos gekündigt worden sein. Andere Quellen sprechen lediglich von "einigen Dutzend" - doch egal: In der letzten Woche dürfte die Zahl der Abos von Deutschlands größtem Wochenmagazin wohl kaum zugenommen haben und selbst die offiziellen Verkaufszahlen sind in den letzten Jahren rückläufig.

 

In der Redaktion soll es derweil angesichts des letzten Titels zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen sein, der Chefredakteur steht angeblich unter Beschuss. Doch bis jetzt gibt es keine offiziellen Konsequenzen. Im Gegenteil: Das Blatt hält fanatisch an seiner "Linientreue" fest und beruft sich in einer Stellungnahme darauf, dass dies auch dem Kurs der Regierung in Berlin entspreche. DER SPIEGEL: das neue Pressesorgan der Politik?

 

Unterdessen propagiert der SPIEGEL weiter die Putin-Schuld-Version an MH17 und geht erst gar nicht auf Spurensuche.  Propaganda statt Fakten, so lautet offenbar das neue Motto: Manipulation statt Argumente. In der aktuellen Ausgabe wird bei "Leserbriefe" denn auch ganz oben und ganz fett die Zuschrift eines Putin-hassenden SPIEGEL-Fans abgedruckt, der ausdrücklich den hetzerischen Leitartikel der letzten Ausgabe hervorragend findet:

 

Den Leitartikel kann ich zu 100 Prozent unterschreiben. Aber die Sanktionen sind zu zögerlich und noch nicht effektiv genug.

 

So schön druckt sich der SPIEGEL die Realität.

 

Besser hätte es die Prawda auch nicht können. Ähnlich ging es früher auch im "Neuen Deutschland" zu. Anstatt sich anständig zu entschuldigen oder wenigsten Beweise zu präsentieren verweisen die Redakteure auf einen "Leitartikel": Meinung statt Fakten. Hetze statt Ausgewogenheit - das ist der SPIEGEL heute und viele andere Medien stehen dem in Nichts nach.

 

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Quelle: www.hartgeld.com

 

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