Das Verteidigungsministerium in Moskau hat die Berichte, dass eine Militärkolonne aus Russland über die Grenze in die Ukraine vorgedrungen und dort zerschlagen worden sei, als „Phantasien“ zurückgewiesen.
Kleiner Auszug aus der Falschmeldungen von gestern, welche auch die Börsen weltweit zum Einsturz brachten.
SPIEGEL:
- Konflikt um Grenzverletzung: Ukraine meldet Angriff auf russischen Militärkonvoi
- Krieg in der Ostukraine: "Mit dem Panzer fahren wir zum Angeln"
- Attacke auf russischen Konvoi: Börsen rutschen schlagartig ins Minus
Stellungnahme Russlands - welche in den Medien bisher verschwiegen wird:
Eine russische Militärkolonne, die die russisch-ukrainische Grenze überquert haben soll, habe nie existiert, teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Freitag in Moskau mit. Gegenteilige Erklärungen aus Kiew „beruhen auf Phantasien und Vermutungen von Journalisten“ und sollten von ranghohen Politikern nicht ernsthaft diskutiert werden.
Westliche Medien hatten berichtet, dass 23 Kampffahrzeuge, Tankwagen und Begleitautos mit russischen Kennzeichen in der Nacht zum Freitag über die ukrainische Grenze gefahren seien.
Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko informierte den britischen Premierminister David Cameron am Telefon über die Zerschlagung einer „russischen Militärkolonne“. Der russische Grenzschutz wies diese Meldungen bereits als falsch zurück.



