Pressekonferenz mit Alexander Zakharchenko, Vorsitzender des Ministerrates der Donetsk Nationalen Republik. Sie gibt tiefe und hintergründige Einblicke über Zustand und Zukunft der Ostukraine, welche von nun an "Neurussland" genannt werden soll. Ein förderales Staatengebilde wird demnach ausgeschlossen.
Dies ist eine Pressekonferenz mit Alexander Zakharchenko, Vorsitzender des Ministerrates der Donetsk Nationalen Republik. Er spricht über den Krieg, die gerade gestartete Offensive und politische Perspektiven. Zuerst gab er bekannt, dass die Milizen aufgehört haben zu existieren und stattdessen eine reguläre, nationale Armee geschaffen wurden, mit u. a. 2 Panzerbatallionen, 2 vollen Artilleriebrigaden, 2 Grad-Divisionen etc. Was eine Föderation angeht, sagte er, dass der Zug abgefahren sei. Das hatten sie vor Monaten vorgeschlagen und es wurde abgelehnt. Jetzt kämpfen sie um ihre Freiheit und Unabhängigkeit. "Nicht wir sind auf ukrainisches Territorium vorgedrungen, haben Städte bombardiert, gemordet und vergewaltigt und gestohlen. Sondern es war umgekehrt." Und dies sind wohlgemerkt Bewohner des Donbass, Stahlarbeiter, die wissen, was sie wollen. "Wir werden bis zum Ende kämpfen."
Im Verlauf der Pressekonferenz wird auch darüber gesprochen, dass viele Europäer freiwillig auf der Seite der Separatisten kämpfen. Russiches Militär sei jedoch nicht dabei. Wenn das so wäre, dann würde man jetzt nicht um Donetsk kämpfen sondern um Kiew, erklärt Zakharchenko.
Video: Pressekonferenz zur Staatsgründung von Neurussland
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