Mexiko: Ärztin nach Impfung auf Intensivstation

Enzephalomyelitis (Gehirn- und Rückenmarkentzündung) nach Impfung. Eine 32-jährige Ärztin aus Mexiko liegt nach einer Injektion mit dem Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer mit schweren Symptomen auf der Intensivstation.

Dies berichtet Reuters unter Berufung auf das Gesundheitsministerium des Landes. Etwa 30 Minuten nach der Impfung habe die Frau Krämpfe, Muskelschwäche und Atemnot verspürt sowie Hautausschlag bekommen, heißt es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums.

Sie sei daraufhin auf eine Intensivstation gebracht worden und befinde sich jetzt in einem stabilen Zustand. Die Ursachen der Nebenwirkungen seien zunächst unbekannt. Der Fall werde untersucht.

„Die Erstdiagnose lautet Enzephalomyelitis“, teilte die Behörde mit. Enzephalomyelitis ist eine Gehirn- und Rückenmarkentzündung, die meist von einer Virusinfektion verursacht wird. Die erste Impfrunde für medizinisches Personal hatte in Mexiko am 24. Dezember begonnen.

Das Ministerium wies darauf hin, dass die 32-Jährige in der Vergangenheit allergische Reaktionen gehabt habe und dass es keine Hinweise aus klinischen Studien gebe, wonach eine Person nach der Anwendung des Impfstoffs eine Entzündung des Gehirns entwickelt habe. Pfizer und Biontech waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

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