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Dow Jones mit 1a-Umkehrsignal!

Trotz immer neuer Rekordstände an der Wall Street: es könnte sich was zusammenbrauen: Steht der Dow vor einer Korrektur?

 

Von Robert Schröder

An immer neue Hochs am US-Markt haben wir uns mittlerweile gewöhnt. In der zurückliegenden Woche war es mal wieder soweit. Am 19. September erklomm der DJIA mit 17.351 ein neues Allzeithoch. Warum das ausgerechnet jetzt ein markantes Top sein könnte, lesen Sie im Folgenden.

 

Als erstes fällt im Chart natürlich der spitz zulaufende Keil auf, mit dem sich der Dow Jones seit Oktober 2013 und damit seit fast einem Jahr beschäftigt. Hierbei könnte es sich um ein Abschlussmuster handeln, das der Aufwärtsbewegung seit März 2009 zumindest einen gehörigen Dämpfer verpassen könnte.

 

Zugegeben, diverse Abschlussmuster, die sich hinterher als nicht haltbar erwiesen, gab es in der Vergangenheit schon einige. Jedoch ist dieses deshalb so spannend und aussagekräftig, da es sich eben über fast 12 Monate erstreckt!

 

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Zusätzlich hat der Dow Jones mit dem gestrigen Schlusskurs ein bärisches Umkehrmuster in den Tages-Chart gezaubert. In Kombination mit dem Pullback an der oberen Keillinie, den neuen Allzeithoch und dem größten Börsengang der Welt (Alibaba), stehen aktuell die Chancen für einen gehörigen Dämpfer an den Aktienmärkten in diesem Jahr nie besser als heute. Auch das Chance/Risiko-Verhältnis für einen mittelfristigen Short-Trade ist mehr als annehmbar.

 

Übrigens gab es genau so ein bärisches Signal in diesem Jahr schon einmal beim NYSE Arca Gold Bugs Index (HUI), auf das ich am 18. März hingewiesen hatte. Der HUI verlor ab diesem Tag in den nächsten Wochen bis Ende Juni 18 % an Wert.

 

Einen vergleichbaren Abschlag könnte ich mir jetzt beim Dow Jones auch vorstellen. Allerdings sollte man natürlich erst einmal die Kirche im Dorf lassen und einen Schritt nach dem anderen machen.

 

Zunächst gilt es natürlich die untere Keillinie anzupeilen, die bei ca. 16.600 verläuft. Wird der Keil dann impulsiv nach unten verlassen, können wir uns auf ca. 16.000 Punkte einstellen. Wird auch dieses Niveau erreicht und unterboten, lauten die Kursziele anschließend ca. 15.350 sowie eben 14.720 als Ausgangspunkt für den Keil.

In jedem Fall ist jedoch das Hoch vom 19. September mit 17.351 als Dreh- und Angelpunkt sowie als SL für das vorgestellte Szenario zu verstehen.

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