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Fed: Geldhahn zu - Crashwarnung?

Die Fed hat den Geldhahn zugedreht. Alibaba und der Neue Markt. Wall Street überbewertet, überkauft und überbullish. Weitere deutliche Warnsignale kündigen Aktienbaisse an.

 

Von Claus Vogt

Die Lage an den Finanzmärkten ist extrem. So einseitig, wie diese sich zurzeit präsentieren, waren sie selten beziehungsweise niemals zuvor. Diese Feststellung gilt nicht nur für Aktien und Anleihen, also die beiden Anlageklassen, die sich in spektakulären Spekulationsblasen befinden. Sie gilt mit umgekehrten Vorzeichen auch für Gold und Silber.

In den vergangenen Wochen hat sich diese längst extreme Lage noch einmal deutlich zugespitzt, insbesondere an den Aktienmärkten. Hier haben wir es bereits seit geraumer Zeit mit einem absurd überbewerteten, überkauften und überbullishen Markt zu tun, der alle Merkmale einer Spekulationsblase trägt. Die meisten Kennzahlen der Spekulationsblasenanalyse zeigen an, dass die derzeitige Übertreibungsphase die Vorgänge im Jahr 2007 bereits in den Schatten stellt und teilweise sogar an den Irrsinn des Jahres 2000 heranreicht.

 

Was Alibaba mit dem Neuen Markt zu tun hat

Erst vorige Woche haben wir in unserem Krisensicher Investieren Wochenupdate eine Grafik gezeigt, aus der klar hervorgeht, dass der aktuelle Neuemissionsboom einen im Jahr 2000 aufgestellten Rekord nur um Haaresbreite verfehlt hat. In unserer am Dienstag kommender Woche erscheinenden Oktober-Ausgabe erläutern wir vor diesem Hintergrund die Bedeutung des Alibaba-Börsengangs: Was sich damals breit gestreut und dennoch völlig gaga an NASDAQ und Neuer Markt abspielte, findet heute quasi in konzentrierter Form bei Alibaba statt. Damals endete der Boom in Tränen. Das wird dieses Mal nicht anders sein.


Neuer Markt Index, 1997 bis 2006

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Längst in Vergessenheit geraten: Das Neuemissionsdesaster zu Zeiten des Neuen Marktes. Der Index fiel um 96% in weniger als drei Jahren. Quelle: Berliner Effektenbank


Wenn Unternehmen eigene Aktien kaufen …

Wir ergänzen diese Ausführungen, indem wir einen weiteren höchst informativen Aspekt beleuchten: Die Zyklik von Aktienrückkaufprogrammen. Von Aktienrückkaufprogrammen spricht man, wenn Unternehmen eigene Aktien an der Börse zurückkaufen. Hier zeigt sich, dass auch die Gruppe der Manager dem allzu menschlichen Herdentrieb folgt. Deshalb zeigen ihre Rückkaufaktivitäten eine ausgeprägte Zyklik.

Interessanterweise neigen die Manager dazu, eigene Aktien in großem Stil erst nach einem deutlichen Kursanstieg aufzukaufen. Also gewöhnlich erst dann, wenn die Aktie fundamentalanalytisch teuer und unattraktiv geworden ist. Sie agieren also in hohem Maße prozyklisch. Unsere Statistiken zeigen, dass sich die Gruppe der Manager inzwischen wieder genauso verhält wie im Jahr 2007. Damals fiel ihre Hyperaktivität mit einem wichtigen Top an den Aktienmärkten zusammen. Das wird dieses Mal nicht anders sein.

 

Die Fed hat den Geldhahn zugedreht

Die Weltleitbörse der USA ist in einem nur sehr selten zu sehenden Ausmaß überbewertet, überkauft und überbullish. Alle wirklich großen Baissen nahmen ihren Anfang unter genau den gleichen Rahmenbedingungen, die auch hier und heute wieder vorhanden sind. In Kombination mit dem längst in die Wege geleiteten Ende des Anleihenkaufprogramms der US-Zentralbank Fed ergibt sich hieraus eine extrem brisante Gemengelage.

Immerhin hat allein die Fed in den vergangenen Jahren mehr als drei Billionen Dollar, also 3.000 Mrd. Dollar, neues Geld geschaffen. Angeblich geschah das in der Hoffnung, damit einen selbsttragenden Wirtschaftsaufschwung anzustoßen. Diese Überlegung hat sicherlich auch eine Rolle gespielt. Das wichtigste Ziel dieser unkonventionellen und verantwortungslosen Geldpolitik war allerdings die Rettung und Subventionierung des maroden Großbankensystems.

Letzteres ist bisher tatsächlich gelungen. Der erhoffte Wirtschaftsaufschwung ist allerdings weitgehend ausgeblieben. Anhand aller gängigen Kennzahlen war der künstlich hervorgerufene Aufschwung, der 2009 begonnen hat, der mit Abstand schwächste Aufschwung aller Zeiten. Gleichzeitig ist als Nebenwirkung dieser Politik an den Aktien- und Anleihemärkten eine Spekulationsblase entstanden, die in jeder Hinsicht größer ist als die des Jahres 2007 und teilweise auch die Aktienblase des Jahres 2000 übertrifft.

Nun hat die Fed den Geldhahn im Lauf dieses Jahres bereits von 85 Mrd. Dollar pro Monat auf 15 Mrd. gedrosselt und bereits angekündigt, dass auch dieses Restprogramm im Oktober auslaufen wird. Damit ist die Grundvoraussetzung für die Entstehung einer Spekulationsblase nicht mehr vorhanden. Deshalb sollten Sie sich darauf einstellen, dass diese Blase sehr bald platzt.

Krisensicher Investieren -  Claus Vogts und Roland Leuschels Börsenbrief

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